Jugendschutz - Beckstein sucht Kooperation mit Spielebranche

von Andre Linken,
08.04.2008 13:24 Uhr

Günther Beckstein (CSU), seines Zeichens bayerischer Ministerpräsident und Gewaltspiel-Gegner, hat die PC- und Videospielbranche zur Zusammenarbeit in puncto Jugendschutz aufgerufen. »Ziehen wir gemeinsam an einem Strang, denn Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern nichts zu suchen.«, appellierte er zur Eröffnung der Konferenz "Munich Gaming" in München an die Branche. Im Bereich der Computer- und Videospiele gebe es ein großes Arbeitsplatz- und Zukunftspotenzial. Um das auszuschöpfen, sei es jedoch nötig, dass Industrie und Politik zusammenarbeiten.

Beckstein lobte, dass viele Titel Jugendlichen den spielerischen Umgang mit Informationstechnologien vermitteln sowie Kombinationsgabe, Reaktionsschnelligkeit und strategisches Denken fördern. Die Branche müsse sich jedoch auch mit den negativen Effekten wie Bewegungsarmut, Suchtgefahren und der Vernachlässigung sozialer Kontakte auseindersetzen, so Beckstein.


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