Kazaa gesteht

von Jan Tomaszewski,
24.04.2002 18:15 Uhr

Seit Monaten steht die Online-Tauschbörse Kazaa unter dem Verdacht, so genannte Spyware zu nutzen. Wie unser Schwestermagazin Computerwoche berichtet, hat die Firmencheffin diesen Gerüchten nun ein Ende bereit und die Karten auf den Tisch gelegt: Ähnlich dem Prinzip des bekannten Seti@Home-Projekts, wird Ihr Computer für fremde Rechenprozesse genutzt. Bei diesem Verfahren, das demnach fälschlich als Spyware bezeichnet wurde, erhält der im Kazaa-Netzwerk angemeldete Rechner ein zu berechnendes Datenbündel und schickt es nach der Verarbeitung an den Absender zurück. Aus Finanzierungszwecken wird diese Rechenleistung Unternehmen und Investoren zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie bei News.com (engl.).

Wenn Sie Sicherheit darüber haben wollen, wofür Ihre Rechenleistung genutzt wird, sollten Sie einen Blick auf KazaaLite werfen.


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