Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

?Killerspiele?-Debatte - Pfarrer spricht sich f?r Ende des Gewalt-Tabus aus

von Volker Stuckmann,
03.09.2007 17:42 Uhr

Kinder m?ssen ballern und sich pr?geln. Diese provokante These vertritt der evangelische Pfarrer Thomas Hartmann in seinem nun erschienenen Buch ?Schluss mit dem Gewalt-Tabu!?, wie die Website Golem.de berichtet.

Hartmann stelle sich in seinem Buch klar gegen die Tabuisierung von Gewalt und fordere eine gesellschaftliche Diskussion ?ber Gewalterziehung. ?Nicht die Kinder und Jugendlichen sind das Problem, sondern wir?, hei?t es denn auch auf der Website des Eichborn-Verlags. ?Anstatt sich mit der eigenen Gewaltbereitschaft auseinander zu setzen, wird jegliche Gewalt tabuisiert und auf die anderen abgeschoben, die kriminalisiert werden.? Kinder br?uchten aber spielerische Gewalt und das Ausleben ihrer Aggressionen. Sport und Spiel, aber auch Videos und Computerspiele k?nnten die Aggressionen der Kinder kanalisieren. Unterschieden werden m?sse dabei allerdings zwischen ?verbotener, zerst?rerischer Aggression und zul?ssiger, spielerischer Gewalt?, zitiert Golem.de den Geistlichen.

Doch auch mit dieser ?spielerischen Gewalt? d?rfe man die Kinder keines Falls alleine lassen. So m?ssten die Eltern Hartmann zufolge mindestens die Altersfreigaben der USK einhalten, sich verst?rkt mit dem Spiele-Konsum ihrer Sch?tzlinge auseinandersetzten, mit den Kindern diskutieren und klare Grenzen ziehen. Neben der Gewaltdarstellung gehe es dabei auch um die Vernachl?ssigung anderer Hobbys und Pflichten: ?Junge Leute, die in ihrer Freizeit weitgehend nur vorm Fernseher oder Computer sitzen ? auch wenn sie nur 'gewaltlose' Varianten wie 'Sims 2' oder 'Spongebob' spielen ?, schaden sich selbst durch Bewegungslosigkeit k?rperlich wie geistig?, wird Hartmann zitiert.

1 von 2

nächste Seite



Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.