Star Wars : Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy hat mit dem Star-Wars-Universum einiges vor. Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy hat mit dem Star-Wars-Universum einiges vor.

Zum anstehenden Kinostart von »Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht« als Auftakt einer neuen Trilogie sprach das US-Magazin Slashfilm mit Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy über das neue Star-Wars-Universum.

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So sollen sich die geplanten Spin-offs wie »Rogue One« oder den Han-Solo-Film sehr stark von den bisherigen Star-Wars-Filmen unterscheiden, bekräftigt Kathleen Kennedy. Demnach wird es eine ganze Reihe an Ablegerfilmen geben, die unterschiedliche Geschichten aus dem Star-Wars-Universum beinhalten, unabhängig von der Hauptgeschichte aus den bisher drei Trilogien (Episode 1-9).

Im Vergleich zu Marvel zeigt Kennedy auf, dass sich in der Star-Wars-Saga alles um den Ort, das Universum, dreht und nicht in erster Linie um die Figuren selbst. So seien die Spin-offs als vollständig allein stehende Filme geplant:

»Sie sind wirklich als allein stehende Filme konzipiert, was für die Filmemacher und die Schauspieler, die wir engagieren, großartig ist, weil es eine andere Empfindsamkeit hat.«, so Kennedy.

Darüber hinaus sollen die Spin-offs eine große Bandbreite an unterschiedlichen Genres beinhalten. So beschreibt sie beispielsweise »Star Wars: Rogue One« als einen Heist-Film. Jedoch sollen laut Kennedy die unterschiedlichen Spin-offs keine neue Filmreihe aufbauen. Auch direkte Fortsetzungen beispielsweise für den Han-Solo-Film soll es nicht geben. Die einzelnen Solo-Filme richten sich an keiner strengen Linie und könnten in den unterschiedlichen Zeitabschnitten der Star-Wars-Saga angesiedelt sein.