Lobo : Neuer Autor bringt DC-Comic-Verfilmung Lobo mit brutalen Anti-Held voran. Neuer Autor bringt DC-Comic-Verfilmung Lobo mit brutalen Anti-Held voran.

Mit dem überraschenden Kinoerfolg von »Marvels Deadpool« soll nun ein weiterer Anti-Held die Kinos erobern. So nimmt Konkurrent DC seine Comic-Verfilmung »Lobo« wieder auf und holt Wonder-Woman-Autor Jason Fuchs für eine neue Drehbuchfassung an Bord.

Mehr dazu: Marvels Anti-Held Deadpool in den Top 10 der erfolgreichsten Comic-Verfilmungen

Seit 2009 sollte der skrupellose Anti-Held Lobo seinen eigenen Kinofilm erhalten. Damals war noch Guy Ritchie (Sherlock Holmes) für die Regie vorgesehen, beim nächsten Anlauf im Jahr 2012 sollte Brad Peyton (San Andreas) die Regie übernehmen, doch auch daraus wurde nichts.

Nun scheint für Warner die richtige Zeit gekommen, seinen brutalen Riesen an den Start zu schicken. Dabei zeigt Lobo durchaus einige Parallelen zu Deadpool auf: Beide haben übermenschliche Kräfte, beide arbeiten als brutale und skrupellose Kopfgeldjäger, beide haben selbstheilende Fähigkeiten und beide fluchen, rauchen und trinken, was das Zeug hält.

Während jedoch Deadpool als Mensch nach einem Experiment zum Mutant aus dem X-Men-Universum wurde, ist Lobo ein außerirdisches Wesen von dem Planeten Czarnia und ein überaus brutaler Zeitgenosse von riesiger Statue.

So kann er beispielsweise aus jedem seiner Blutstropfen einen Klon von sich selbst erschaffen. Er verachtet alles Gute und legt sich vorzugsweise mit Superhelden, wie Superman an. In den Comics gehörte auch der Weihnachtsmann zu seinen Opfern. Außerdem hört er mit Vorliebe Heavy Metal.

Seinen ersten Auftritt hatte Lobo in der Comic-Reihe Omega Men aus dem Jahr 1983. Erst sehr viel später erhielt die Schöpfung von Keith Giffen und Roger Slifer durch den Autor Alan Grant seine eigene nicht jugendfreie Comic-Reihe.

Wann die Comic-Verfilmung in die Kinos kommt, steht noch aus. Interessant dürfte nun die Suche nach einer Besetzung ausfallen. Ursprünglich war Dwayne 'The Rock' Johnson für den Part vorgesehen, doch inzwischen wird er in der kommenden Comic-Verfilmung »Shazam« den Anti-Held und Schurken Black Adam darstellen.

Deadpool - Kinostart: 12.02.2016
Du. Ja, du, lieber Leser. Wir hoffen, du hast kein Problem damit, wenn wir oder irgendjemand anderes die vierte Wand bricht und aus Artikeln, Comics oder eben Filmen direkt zu dir spricht. Denn nur dann bist du auch vorbereitet auf den schrägen Humor von Deadpool, dessen durchgeknallter Held nicht nur mit Vorliebe zu sich selbst sondern auch mit den Lesern seines Comics spricht. Und zwar nahezu unentwegt.

Nachdem Fans jahrelang seinen lächerlich dahin gerotzten Auftritt in X-Men Origins: Wolverine beklagten, bekommt der »Merc with a Mouth« nun doch noch seinen eigenen Film. Und zwar endlich in der Version, die wir verdienen. Heißt: die Maske wird Deadpool ebenso wenig ablegen, wie die derben Sprüche und den psychotischen Einschlag nebst derber Gewaltausbrüche. Letztere waren Marvel lange Zeit wohl ein zu heißes Eisen.

Zu verdanken haben wir diesen Sinneswandel in erster Linie Ryan Reynolds, der sich selbst als größter Deadpool-Fans des Planeten bezeichnet und seit Jahren für den Film in Hollywood Klinken putzt. Nur fair, dass die Hauptrolle jetzt auch an ihn gegangen ist. Lieber Ryan, falls dieser Film hier nur ansatzweise so chaotisch und böse wird wie die Comics, verzeihen wir dir auch den grauenhaften Auftritt in Green Lantern.