Ghostbusters : Ghostbusters legt mäßigen US-Kinostart hin. Ghostbusters legt mäßigen US-Kinostart hin.

Die neue Action-Komödie Ghostbusters als Reboot der beliebten Kultfilmreihe legte einen durchwachsenen US-Kinostart hin und bleibt am ersten Wochenende mit 46 Millionen US-Dollar Einspielergebnis weit hinter den Erwartungen des Filmstudios zurück.

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Schließlich stehen dem rund 144 Mio. US-Dollar Produktionskosten gegenüber. Schätzungen zufolge muss der Film mindestens 300 Mio. US-Dollar weltweit an den Kinokassen einspielen, um die enormen Kosten zu decken, berichtet das US-Magazin Variety. Erschwerend hinzu kommt, dass Ghostbusters keinen China-Start erhalten hat.

Dennoch hält Sony an einer Fortsetzung fest. Gegenüber dem US-Magazin The Wrap zeigt sich Sony-Chef Rory Bruer entschlossen:

»Ich gehe davon aus, dass Ghostbusters bei uns zu einer wichtige Marke und einem Franchise wird. Auch wenn es noch nicht offiziell ist, so habe ich nicht den geringsten Zweifel, dass sie kommen wird.«

Bereits im Vorfeld lief nicht alles rund: Der erste Trailer zum Film war ein unvorstellbares Marketing-Desaster und hatte bei 35 Millionen Views weltweit mehr negative (924.000 Downvotes) als positive Klicks (260.000 Likes).

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Nicht nur die weibliche Besetzung mit Kristen Wiig, Kate McKinnon, Melissa McCarthy und Leslie Jones als die neuen Geisterjäger sorgte für reichlich Diskussionsstoff, auch wurde der Humor vielfach kritisiert. Da halfen anscheinend auch die Cameo-Auftritte der Originalstars Bill Murray, Dan Aykroyd, Ernie Hudson, Sigourney Weaver und Annie Potts nichts.

Paul Feigs Ghostbusters läuft erst am 4. August 2016 in den deutschen Kinos an. Wieviel der Film bis dahin weltweit an den Kinokassen einspielen konnte, wird sich zeigen.

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