Star-Wars-Fans kennen die Kampfszenen während der Luftschlacht am Ende des ersten Films Krieg der Sterne, auch bekannt unter dem neuen Titel Star Wars: Episode 4 - Eine neue Hoffnung.

Im Film von George Lucas als Auftakt der Original-Trilogie in den 1970er Jahren findet ein Rebellenengriff auf den Todesstern statt. Darin begibt sich Luke Skywalker in einem X-Wing mit einem waghalsigen Flugmanöver in den Graben des Todessterns, um sein Torpedo in eine Lüftungsluke zu schießen - die einzige Schwachstelle der mächtigen imperialen Waffe. Dabei wird er von dem Sith-Lord Darth Vader verfolgt. Der Rest ging in die Filmgeschichte ein.

Graben des Todessterns war ein Versehen

Nun offenbart der heute 84-jährige Colin Cantwell als ehemaliger Designer bei Industrial Lights and Magic und Schöpfer des Todessterns, dass diese Szenen so nicht geplant war. Vielmehr basiert sie auf einem Zufall. Im Auftrag von George Lucas entwarf er den Todesstern. Doch bei der Entstehung fiel das Material aus der Gussform an dieser Stelle zusammen, als er die beiden Kugelhälften zusammengeführt hatte. So entstand der besagte Graben, der in der Urfassung nicht geplant war.

Den Fehler wieder auszubügeln hätte laut Cantwell zu lange gedauert, so schlug er dem Regisseur und Schöpfer von Star Wars vor, dass der Todesstern einen Graben hat. Lucas gefiel die Idee anscheinend so gut, dass sie in den fertigen Film übernommen wurde und die ikonische Filmszene war geboren.