Nach dem sensationellen Erfolg von Harry Potter gestaltet die erfolgreiche Autorin J.K. Rowling eine neue Filmreihe aus der magischen Welt des Zauberlehrlings, die ohne vorherige Buchausgabe direkt in die Kinos kommt. Inzwischen ist die Filmreihe »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« auf satte fünf Filme angewachsen, die alle samt von Regisseur David Yates inszeniert wird, wie Variety jetzt von der Premierenfeier in New York berichtet.

Auch sollen alle Filme laut Rowling insgesamt 19 Jahre umspannen, mit dem ersten Film im Jahr 1926 spielt demnach der letzte Film im Jahr 1945. Damit bekräftigten sich erste Vermutungen, dass der legendäre Zauberer Albus Dumbledore aus Hogwarts auf den mächtigen, schwarzen Magier Gellert Grindelwald trifft. Bereits für den zweiten Teil wird derzeit nach einer Besetzung für einen jungen Dumbledore gesucht, während Johnny Depp (Fluch der Karbibik) bereits als Gellert Grindelwald bestätigt wurde.

Doch zuvor läuft der erste Teil »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« in dieser Woche, 17. November 2016, in den deutschen Kinos an.

Inzwischen sind die ersten Kritiken eingetroffen und zeichnen ein positives Bild von dem Fantasyfilm: Auf Metacritic rangiert der Film gegenwärtig bei sehr guten 73 Prozent. Noch besser sieht es bei Rotten Tomatoes aus, auf dem der Film derzeit mit satten 100 Prozent positiver Reviews gelistet wird.

Die ersten Reviews zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Name der Seite

Wertung (von 100)

The Guardian

100

Indiewire

83

The Telegraph

80

Variety

70

The Hollywood Reporter

70

The Wrap

70

Entertainment Weekly

67

Empire

60

Total Film

60

Volle Punktzahl gibt es beim britischen Magazin The Guardian, der den jüngsten Film der Autorin Rowling aus dem magischen Universums von Harry Potter als ein wundervoll unterhaltsames Abenteuer sieht.

Ähnlich sieht es das US-Magazin IndieWire, die das Harry Potter Spin-off als Möglichkeit sehen, noch mehr Geschichten aus der reichhaltigen Potter-Welt zu erzählen und sie perfekt zu nutzen, ohne die gewohnte Formel einfach zu wiederholen, sondern diese mit Einfallsreichtum und fesselndem Glanz zu verfeinern.

Etwas kritischer ist man bei Variety, da man gerade mit der Verfplichtung von David Yates als Regisseur aller Filme man sich dann doch eine erfrischender und komplett neue Herangehensweise an Rowlings Welt gewünscht hätte. Dennoch profitiert der doch ziemlich düstere Film von Yates Erfahrungen aus seinen Potter-Verfilmungen, die dem Projekt eine stärkere Konsistenz gebe.

Dafür sieht The Hollywood Reporter noch mehr Potential bei der Figurenzeichnung, die noch ausbaufähig sei. Jedoch stecke der Film voller origineller Ideen und großartiger Effekte und zeige ein actiongeladenes und packendes Abenteuer, in dessen Welt man so gut abtauchen könne wie in den besten Harry-Potter-Filmen.

Sehr viel nüchterner zeigt man sich bei Entertainment Weekly. Das Fantasy-Spektakel biete zwar einiges für's Auge, jedoch fühle sich die Welt insgesamt seltsam leblos an. So wünscht man sich für die Sequels noch eine deutliche Steigerung.