Nintendo Revolution : Der analoge Stick ist nur eine Erweiterung, die vermitlich kostenpflichtig ist. Der eigentliche Controller ist die Fernbedienung. Der analoge Stick ist nur eine Erweiterung, die vermitlich kostenpflichtig ist. Der eigentliche Controller ist die Fernbedienung. Dazu gehört Mut: Der neue Controller des Nintendo Revolution bricht mit allen Konventionen, die bislang auf dem Spielmarkt gelten. Das neue Eingabegerät, das die Firma auf der gerade laufenden Toky Game Show vorgestellt hat, sieht aus wie eine TV-Fernbedienung, wird aber durch seine Innereien zum Spielecontroller. Ein Bewegungssensor schnappt Bewegungen, Raumtiefe, Positionen und Ziele durch die Bewegungen des Controllers auf. Zudem eignet er sich durch eine Anschlussschnittstelle für eine Vielzahl von Erweiterungen, einschließlich einer analogen Steuerungseinheit im Nunchaku-Stil, die eine konventionelle Steuerung ermöglicht (siehe Bild). Wie beim neuen Xbox-Controller werden die Daten per Funk an die Konsole übermittelt. Mit einem Power-Knopf lässt sich die Nintendo-Revolution-Konsole ausschalten.

Nintendo-Präsident Satoru Iwata lobt sich selber: "Alles wirkt absolut natürlich und real. Sobald ein Spieler den Controller in die Hand nimmt, wird ihm sofort klar, wie sehr dessen neue Möglichkeiten das Videospiel, so wie wir es heute kennen, verändern wird".

Ob die bekanntermaßen konservativen Spieler solch ein Konzept annehmen, bleibt abzuwarten.