Last Call - Trailer zum interaktiven Horrorfilm im Kino

Ein neuer Horrorfilm lässt die Zuschauer im Kino die Handlung mitbestimmen.

von Yassin Chakhchoukh,
26.03.2010 14:05 Uhr

Der TV-Sender 13th Street hat gemeinsam mit der Kreativagentur Jung van Matt den Horrorfilm »Last Call« entwickelt, dessen Handlung von einzelnen Zuschauern im Publikum mitbestimmt wird.

Das Prinzip: Zu Beginn der Vorstellung werden den Zuschauern Flyer mit einer Telefonnummer ausgehändigt. Schickt jemand eine SMS an diese Nummer, wird er unter Umständen während der Vorstellung von einer Software zurückgerufen und ist fortan mit der Hauptdarstellerin »verbunden«. Der Zuschauer kann ihr an ausgewählten Stellen Anweisungen wie »Nimm die Treppe nach unten« oder »Hilf der anderen Person« geben, zudem hört er durch sein Handy das Atmen und alle Umgebungsgeräusche deutlicher als im Kinosaal selbst.

Für »Last Call« wurden diverse Alternativrouten der Handlung gedreht, es handelt sich also nicht um eine Live-Präsentation. Die Software wählt lediglich die vom Publikum gewählte Route aus. Spannend wird das Erlebnis daher vermutlich nur sein, solange auch alle Zuschauer ernsthaft »mitspielen«. Was passiert, wenn ein Zuschauer die Wahl verweigert und einfach stumm bleibt, ist unklar -- genauso unklar ist, wann und ob »The Call« in deutschen Kinos zu erleben sein wird. Mittlerweile ist auch ein Trailer verfügbar, der noch einmal das Prinzip des interaktiven Horrorfilms erklärt.

»Den Trailer zu Last Call anschauen


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