Manhunt - Bizarre Wendung im UK-Mordprozess

von Roland Austinat,
04.08.2004 19:28 Uhr

Im englischen Mordprozess gegen den 17jährigen Warren LeBlanc, der als angeblicher Manhunt-Fanatiker seinen Freund Stefan Pakeehra (14) umgebracht hat (News), sind neue Fakten aufgetaucht. Das Spiel wurde nämlich nicht in LeBlancs, sondern in Pakeehras Besitz gefunden. Möglicherweise hat LeBlanc sich das Spiel bei seinem Freund ausgeliehen oder mit diesem gespielt, die Frage ist allerdings, wie ein 14jähriger ein ab 18 freigegebenes Spiel kaufen konnte. Weiter scheinen viele englische Medien die Tatsache unterschlagen zu haben, dass die Tat Polizeiberichten zufolge ein Raubmord gewesen zu sein scheint. LeBlanc benötigte demnach Geld für ausstehende Drogen-Schulden. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen der Fall noch nehmen wird.


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