Cats Who Play ist ein russisches Entwicklungsstudio, das aktuell mit einem neuen Spielprojekt auf Steam Greenlight und auf der Crowdfundingseite Indigogo um Unterstützung bittet. Bei dem neuen Spieleprojekt handelt es sich um Syrian Warfare. Laut der Entwickler soll das RTS-Game den aktuellen Syrien-Konflikt thematisch aufgreifen und ein »realistisches« Kriegsspiel auf Basis von wahren Ereignissen werden.

Die Entwickler stellen in Aussicht, dass die Geschichte nicht aus der typischen Sicht eines »Generals von oben«, sondern aus den Augen eines »einfachen Menschen« erzählen wird, der in dem Land lebte, »dass durch die Hölle ging«. Es soll eine Geschichte über den Überlebenskampf, Verlust und aber auch Hoffnung sein. Dabei betonen die Macher jedoch auch, dass sie nicht die Absicht haben, »eine Geschichtsstunde« abzuliefern, aber den Krieg trotzdem mit »all seiner Ernsthaftigkeit« über die wichtigsten Eckpunkte der Historie bis zu aktuellen Ereignissen »im Kampf gegen den Terror« abbilden möchten.

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So soll es laut Beschreibungstext keinen klassischen »Basenbau« geben und auch keine typischen Spielmechaniken wie »Lebensanzeigen« über Einheiten eingeblendet werden. Schaden soll in Abhängigkeit der Panzerung der Fahrzeuge berechnet werden und eventuell beschädigte Module führen zum Ausfall gewisser Funktionalitäten. Auch Munitions- und Treibstoffmangel sollen eine gewichtige Rolle spielen.

Da sich der Konflikt auch viel in Stadtgebieten mit Gebäuden abspielt, soll auch die physikalisch korrekte Berechnung und Zerstörung der Umgebung taktische Möglichkeiten eröffnen, versprechen die Entwickler.

Das Spiel soll im Herbst 2016 für den PC erscheinen. Laut der bereits veröffentlichten Systemanforderungen scheint das Spiel auch bereits auf schwächeren Systemen zu laufen.