Nachfolger zu Exploding Kittens : Im Kartenspiel »Bears vs Babies« bauen Spieler skurille Monster aus verschiedenen Versatzstücken und fressen damit eine böswillige Baby-Armee auf. Der Humor und das Design von The Oatmeal sind unverkennbar. Im Kartenspiel »Bears vs Babies« bauen Spieler skurille Monster aus verschiedenen Versatzstücken und fressen damit eine böswillige Baby-Armee auf. Der Humor und das Design von The Oatmeal sind unverkennbar.

Brett- und Kartenspiele gehören zu den erfolgreichsten Projekten auf Kickstarter. Während erfolgreiche Brettspiele meist durch aufwändige Miniaturen und vielen Extras locken, schaffen es Elan Lee und Matthew Inman, mit ihren simplen Kartenspielen Millionen auf der Crowdfunding-Plattform einzunehmen.

Matthew Inman ist der kreative Kopf hinter der Webseite »The Oatmeal«, auf der der Illustrator Zeichnungen und Comics veröffentlicht und eine riesige Fangemeinschaft etablieren konnte. Letztes Jahr veröffentlichten die beiden das Kartenspiel »Exploding Kittens« und nahmen damit allein auf Kickstarter die Rekordsumme von 8.782.571 US-Dollar ein.

Bei dem neuen Projekt »Bears vs Babies« handelt es sich ebenfalls um ein simples Party-Kartenspiel, bei dem aus einzelnen Versatzstücken (Kopf, Rumpf, Arme und Beine) skurrile Monster gebaut werden. Ziel des Spiels ist es, gegen eine »böse Baby-Armee« zu bestehen und diese aufzufressen. Strategisch wird das Spiel dadurch, dass zusätzliche Karten die Möglichkeit bieten, die Babys frühzeitig angreifen zu lassen, wenn die Mitspieler noch nicht bereit dazu sind oder deren Monstern einzelne Karten zu zerstören. Wer am Ende des Spiels am meisten Babys »gefressen« hat, gewinnt.

Bisher konnte das Kickstarterprojekt bereits über 850.000 US-Dollar einsammeln. Zusätzliche Stretchgoals werden im Laufe der Kampagne noch angegeben. Bisher gibt es gegen einen Aufpreis bereits ein NSFW-Boosterpaket mit zusätzlichen Karten, die »nicht für Kinder« geeignet sind.

Mehr auf Kickstarter: Lost Ember - Beeindruckender Start für deutsche Kickstarter-Kampagne

Das kurze Erklärvideo zum Spielkonzept gibt bereits einen sehr guten Eindruck in den typischen Grafikstil und den unverkennbaren Humor der Oatmeal-Zeichnungen.