Happy Halloween : Google feiert Halloween mit einem niedlichen Gruselspiel auf der Startseite. Google feiert Halloween mit einem niedlichen Gruselspiel auf der Startseite.

Die Suchmaschine Google ist dafür bekannt an besonderen Feiertagen Schabernack mit ihrer Startseite anzustellen: Manchmal gibt es ein besonderes Logo oder spezielle Animationen, diesmal ist aber tatsächlich etwas für Spieler geboten.

Zu Halloween findet sich dort nämlich ein wirklich unterhaltsames Minispiel: Wir schlüpfen in die Rolle einer kleinen schwarzen Hexenkatze, der das Zauberbuch von einem Geist geklaut wird. Klar, da ist Rache angesagt. Also fix den Zauberstab schnappen und durch die fünf Level kämpfen!

Expelliarmus!

Die bestehen jeweils aus verschiedenen kleineren Geistern und einem Boss. die wir mit geschickten Mausbewegungen ausschalten müssen. Was anfangs noch sehr leicht ist, wird später ziemlich hektisch, wenn ellenlange Kombis dazukommen und die Geschwindigkeit anzieht.

Das kleine Grusel-Abenteuer sieht nicht nur bezaubernd aus, sondern ist so auch ein kurzweiliger Spaß für zwischendurch - und lenkt (wie wir bestätigen können) ziemlich effektiv von lästiger Büroarbeit ab. Wer wissen möchte, was wir sonst so an Halloween spielen, sollte einen Blick auf die Horror-Highlights der Redaktion werfen. Oder sich gleich bei Steam, Uplay oder GOG.com im Sale eindecken, wenn man auf den Geschmack gekommen ist. Wir wünschen ein schönes Halloween!

Alone in the Dark (1992)
Der Horror! Alone in the Dark war 1992 der totale PC-Horror. Und zwar schon bevor überhaupt das Intro des wegweisenden Action-Adventures auf meiner, für damalige Verhältnisse luxuriösen 15-Zoll-Röhre vor sich flimmerte. Denn bis dahin war es ein harter Weg. Mussten doch von den nicht grade üppigen 640 KByte, die für laufende Programme wie Maus- und Soundkartentreiber usw. zur Verfügung standen, 610 frei geräumt werden. Das hieß, eine Startdiskette mit angepasster Autoexec.bat und Config.sys erstellen und immer wieder optimieren. Natürlich erst nachdem man das Spiel von acht Disketten (von denen meist eine defekt war) installiert hatte.

Aber dann: Nach dem stimmungsvollen Intro durchsucht man entweder als Detektiv Edward Carnby oder Nichte (ja, das war damals noch ein Beruf) Emily Hartwood die unheimliche Villa des Künstlers und Onkels (na, von Emily eben) Jeremy Hartwood. Der gute Jeremy ist allerdings nicht zu Hause, denn er schied kürzlich, gefällt durch die eigene Hand, aus dem Leben. Vieles an diesem Fall ist ungewöhnlich, das Haus gilt als verflucht, es gibt drei Stockwerke von Zombies, Riesenratten und anderem Gewürm zu säubern - und ein Klavier zu finden. Gehen wir es an!

Vor allem durch die damals spektakulären Perspektiven der fest im Raum verteilten Kamerapositionen sowie dem Mix aus 2D-Hintergründen und 3D-Charakteren (wenig Polygone, keine Texturen) wirkte Alone in the Dark schon auf Screenshots dermaßen spannend, dass es ein absoluter Pflichtkauf war. Wenig Munition, starke Gegner, Puzzles Marke Kopfnuss und einige (für die damalige Zeit) markerschütternde Überraschungsmomente machten Alone in The Dark 1992 zum spannendsten und atmosphärischsten Spiel, das es zu kaufen gab.