Pippin Barr’s Water Collection : Gibt es bisher viel zu wenig: Virtuelle Museen, die sich mit Videospielkunst beschäftigen. Gibt es bisher viel zu wenig: Virtuelle Museen, die sich mit Videospielkunst beschäftigen.

In der langen Geschichte der Video- und Computerspielgrafik stellt die Animation von Wasser stets eine große Herausforderung an Grafiker und Designer. Der Indie-Entwickler Pippin Barr scheint ein besonderes Auge für die sehr unterschiedlichen Arten und Möglichkeiten der Wasser-Darstellung in Spielen entwickelt zu haben. Aus diesem Grund entschied er sich, ein virtuelles Museum zu eröffnen (via RPS), um sich diesem Effekt in Gänze zu widmen. Auf seiner Webseite lässt sich »Pippin Barr's water collection, v r 3« kostenlos für PC herunterladen und besuchen.

Die »Ausstellungsstücke« zeigen digitales Wasser in einem Kubus mit entsprechenden Hinweisschildern wie in einem Museum. Darauf ist zu lesen, welche Technologie oder Engine dafür genutzt wurde, sowie welcher Künstler oder Projekt die nassen Pixel verantworten.

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Die Idee dazu entstand laut Barr im Rahmen eines Studentenprojekts an der Concordia University, als er sich mit einem Studenten über die Bezeichnungen »professionelles Wasser« in einem Shader in Unity unterhielt. Den beiden fiel im Gespräch auf, wie oft die Darstellung von Wasser in einem Spiel für die Qualität der Grafikengine herangezogen wird und wie unterschiedlich dann aber doch die Herangehensweisen sind.

In seinem ausführlichen Blogpost zum Projekt kündigt Barr an, diesen virtuellen Raum in Zukunft auch für weitere »Ausstellungen« nutzen zu wollen. Die Redakteurin Philipa Warr von RockPaperShotgun hat einen kleinen Rundgang gefilmt und auf YouTube hochgeladen:

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