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Dishonored: Die Maske des Zorns - Der Protagonist war nicht immer als stummer Charakter geplant

Der Held des Stealth-Actionspiels Dishonored: Die Maske des Zorns Corvo sagt im gesamten Abenteuer kein Wort. Das war jedoch nicht immer so geplant.

Von Andre Linken |

Datum: 05.11.2012 ; 17:51 Uhr


Dishonored: Die Maske des Zorns : Dishonored: Die Maske des Zorns sollte zu Beginn der Entwicklung nicht stumm sein. Dishonored: Die Maske des Zorns sollte zu Beginn der Entwicklung nicht stumm sein. Corvo Attano, der Held im Stealth-Actionspiel Dishonored: Die Maske des Zorns , ist ein ziemlich schweigsamer Geselle. Im gesamten Spielverlauf gibt er kein einziges Wort von sich. Das war jedoch nicht immer so von den Entwicklern geplant.

Wie Raphael Colantonio und Harvey Smith von den Arkane Studios in einem Interview mit dem Official PlayStation Magazine erklärt haben, gab es in der Alpha-Version des Spiels sogar einige Passagen, in denen Corvo etwas zu sagen hatte. Diese Idee wurde jedoch niemals weiter ausgebaut.

»Das war eine absichtliche Entscheidung. Wenn wir Corvo als wütenenden und Rache suchenden Mann dargestellt hätten, wäre das eventuell bei denjenigen Spielern schlecht angekommen, die sich nicht auf das Töten konzentrieren und ein stabiles Ergebnis für die Stadt von Dunwall anstreben. (...) Wir fragen uns aber immer wieder, wie die sich die andere Version (von Corvo) im Spiel angefühlt hätte.«

In dritten Spiel der Arkane Studios aus Lyon in Frankreich geht's für uns in eine abgefahrene Steampunk-Welt voller Magie. Als Held Corvo sollen wir den Mord an der Kaiserin aufklären und somit unsere eigene Unschuld beweisen. Dabei dürfen wir Kämpfe vermeiden, allerdings dürfen wir auch sehr brutal vorgehen. Corvo beherrscht Magie, greift aber auch zu konventionellen Waffen wie Pistolen.

Dishonored
Beim Maskenball müssen wir herausfinden, welche Lady Boyle die richtige (sprich: das Ziel) ist. Es gibt nämlich drei Lady Boyles.
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Avatar Pflegefall
Pflegefall
#1 | 05. Nov 2012, 18:09
An diversen Stellen im Spiel kann man ja Antworten geben. Ich sehe nicht, wo das Problem gewesen wäre, eben diese Antworten zu vertonen und Corvo dabei noch ein wenig mehr sagen zu lassen, ohne dass das der offenen Ausrichtung des Gameplays geschadet hätte. Auch zynische Oneliner zu bestimmten Situationen hätten meiner Meinung nach sehr gut ins Spiel gepasst, ohne die Neutralität des Spielprinzips zu untergraben.
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Avatar Ricetlin
Ricetlin
#2 | 05. Nov 2012, 18:11
Und genau deswegen ist es doch gut dass es manche, wohlgemerkt nicht alle, Spiel-Helden gibt die stumm sind. So kann man sich selbst ausdenken wie die Person handelt und muss seine Vorstellung nicht unter vorgestrickten Audio-files und Antwortmöglichkeiten unterstellen. Der eine mags halt so, der andere so und ich konnte mir meinen Corvo so zurecht denken wie ich es wollte, fand ich gut.

Komisch nur das sie vorher gesagt haben das sie einen stummen Helden nicht gut finden... naja PR....
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Avatar Dabra
Dabra
#3 | 05. Nov 2012, 18:21
Ich find's schade, dass Corvo und auch viele andere Alter Egos von mir kein Wort sprechen können.
Je nachdem in welcher Situation ich bin, zerstört das Fehlen einer Stimme einfach extrem viel Atmosphäre..

Bei Dishonored war ich ein paar Mal in solchen Situationen.
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Avatar Iaquinta
Iaquinta
#4 | 05. Nov 2012, 18:24
Zitat von Dabra:
Ich finds schade, dass Corvo und auch viele andere Alter Egos von mir kein Wort sprechen können.
Je nachdem in welcher Situation ich bin, zerstört das Fehlen einer Stimme einfach extrem viel Atmosphäre..

Bei Dishonored war ich ein paar Mal in solchen Situationen.


Sehe ich auch so, der Charakter den man spielt brauch einfach eine Stimme, ohne diese kann man sich nicht wirklich in den Charakter vertiefen und die Atmosphäre geht natürlich auch flöten.
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Avatar grasstunger
grasstunger
#5 | 05. Nov 2012, 18:26
Die Entwickler machen das Spiel und sie Entscheiden was gut ist und was nicht und jeder der ein Problem mit dem hat sollte das Spiel dass man seinen Ansichten nach besser machen könnte nicht Spielen.
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Avatar Kehool
Kehool
#6 | 05. Nov 2012, 18:31
äh wie? er sagt schon einige male etwas, zum beispiel ganz zu anfang.. zu seiner "tochter" nur wird es eben nicht gesprochen sondern ist in textform, aber das war bei den spielen der frühen 90er jahre ja nicht anders

bei dragon age war es genau das gleiche
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Avatar Multiplattformer72
Multiplattformer72
#7 | 05. Nov 2012, 18:41
Zitat von DeSoya:
An diversen Stellen im Spiel kann man ja Antworten geben. Ich sehe nicht, wo das Problem gewesen wäre, eben diese Antworten zu vertonen und Corvo dabei noch ein wenig mehr sagen zu lassen, ohne dass das der offenen Ausrichtung des Gameplays geschadet hätte.

Bis hierhin stimme ich dir 100%-ig zu, aber hier
Zitat von DeSoya:
Auch zynische Oneliner zu bestimmten Situationen hätten meiner Meinung nach sehr gut ins Spiel gepasst, ohne die Neutralität des Spielprinzips zu untergraben.

muß ich leider widersprechen, denn der Corvo, den ich kenne, ist kein Zyniker.
Er tut was getan werden muß, aber er genießt es nicht und er findet auch keinen Gefallen daran andere herabzusetzen, bzw. deren Ableben höhnisch zu kommentieren - und beides würde durch 'zynische one-liner' zum Ausdruck gebracht.

Ist natürlich nur meine bescheidene Meinung.
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Avatar Multiplattformer72
Multiplattformer72
#8 | 05. Nov 2012, 18:42
Zitat von grasstunger:
Die Entwickler machen das Spiel und sie Entscheiden was gut ist und was nicht und jeder der ein Problem mit dem hat sollte das Spiel dass man seinen Ansichten nach besser machen könnte nicht Spielen.


Heute mit dem falschen Fuß zuerst aus der Furzmulde gekrochen? ;)
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Avatar Forsti 13
Forsti 13
#9 | 05. Nov 2012, 18:55
Mit Dialogoptionen, die man dann vertont hätte man das leicht aus der Welt räumen können. Das Auswahlsystem hätte dabei auch absolut so einfach gestrickt sein können wie in ME (oben gut, unten böse), kein Problem. Denn man hätte es wie jetzt ganz ohne Einfluss machen können.
Nur wäre es halt atmosphärischer wenn er zu einigen Situationen was sagen würde.

@Kehool

Zitat von Kehool:
äh wie? er sagt schon einige male etwas, zum beispiel ganz zu anfang.. zu seiner "tochter" nur wird es eben nicht gesprochen sondern ist in textform, aber das war bei den spielen der frühen 90er jahre ja nicht anders

bei dragon age war es genau das gleiche


Äähm sorry, aber ich muss dich enttäuschen. Corvo redet auch nicht in Textform. Nie.
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Avatar Pflegefall
Pflegefall
#10 | 05. Nov 2012, 18:56
Zitat von Multiplattformer72:

muß ich leider widersprechen, denn der Corvo, den ich kenne, ist kein Zyniker.
Er tut was getan werden muß, aber er genießt es nicht und er findet auch keinen Gefallen daran andere herabzusetzen, bzw. deren Ableben höhnisch zu kommentieren - und beides würde durch zynische one-liner zum Ausdruck gebracht.


Also ich nehme Corvo als typischen Rächer wahr. Wer nicht den heimlichen/friedlichen Weg geht, kann sich nach allen Regeln der Kunst durch das Spiel metzeln und dabei keinen Unterschied zwischen Schuldigen und Unschuldigen machen. Zudem ist der Gewaltgrad doch recht deutlich. Durch die kreativen Gameplaymöglichkeiten kann man so gar besonders raffiniert-grausam sein. Ich finde, das widerspricht doch recht deutlich dem, wie du Corvo wahrzunehmen scheinst.

Und selbst wenn er niemanden umbringt, so tut er doch nicht immer moralisch einwandfreie Dinge. Auch hinterfragt er nichts. Einfach deswegen, weil es ihm nutzt, seine beschädigten Ruf wiederherzustellen, sich also zu rächen. Ist doch ganz klar. Ist eben seine Rolle. Das steht aber nicht im Widerspruch dazu, dass er andererseits auch sehr herzlich ist (siehe Emily).

Durch zynische (oder überhaupt irgendwelche) Kommentare an der richtigen Stelle (ich denke z.B. an eine spezielle Situation im Golden Cat...), hätte man hier für mehr Charakter sorgen können, ohne Corvo gleich als gewaltgeil oder pazifistisch darzustellen.
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