Update vom 9.11.: Auf der Kickstarter-Seite von Elite: Dangerous wurden jetzt die ersten Konzept-Bilder zum Spiel veröffentlicht. Außerdem stellt David Braben im Kickstarter-Video sein Projekt vor. Wir haben das Video und die Bilder in die News eingebaut.

Elite: Dangerous : Elite-Miterfinder David Braben will Elite: Dangerous über Kickstarter finanzieren. Elite-Miterfinder David Braben will Elite: Dangerous über Kickstarter finanzieren. Ursprüngliche Meldung: Mehr als ein Artwork auf der Kickstarter-Seite gibt es von Elite: Dangerous noch nicht zu sehen. Trotzdem konnte das heute gestartete Crowdfunding-Projekt bereits mehr als 185.000 Pfund sammeln. Um die angestrebten 1.250.000 Pfund (rund 1.5 Millionen Euro) zu erreichen, sind noch mehr als 59 Tage übrig. Die Chancen für das Projekt - das in den letzten Jahren immer wieder unter dem Titel Elite 4 aufgetaucht war - stehen diesmal gut. Und wenn die Finanzierung gelingt, könnte im März 2014 ein neues Elite erscheinen.

Der kreative Kopf hinter Elite: Dangerous heißt David Braben. Er hat bereits in den 1980ern am Original-Elite mitgearbeitet, diesem wegweisenden Weltraumspiel mit 3D-Grafik und einer zufallsgenerierten, gigantisch großen Galaxie. An diese Tradition soll das neue Elite: Dangerous anknüpfen, versprechen Braben und sein Entwickler-Team von Frontier Developments auf der Kickstarter-Seite. Und als vorerst PC-exklusives Projekt soll Elite: Dangerous die technischen Möglichkeiten eines modernen Rechners voll auszureißen, ähnlich wie Chris Robert mit seinem Weltraum-Actionspiel Star Citizen - ebenfalls über Crowdfunding finanziert.

Die technischen Grundlagen gibt es laut des erfahrenen, britischen Entwickler-Teams von Frontier Developments (Elite, Rollercoaster Tycoon 2, Kinectimals) bereits. An vielen Teilen des Spiels arbeitet man wohl schon seit mehreren Jahren, allerdings nebenher. So ist die Grundlage für den Multiplayer und für das skalierbare Zufallssystem zur Inhaltserstelllung schon betriebsbereit. Nach eigenen Angaben des Entwicklers, ist die Gefahr der Nichtveröffentlichung daher gering.

Im Interview mit Eurogames.net versprach David Braben für die nahe Zukunft erste Videos und Screenshots zu Elite: Dangerous. Wieviele der 235 von Frontier in zwei Entwickler-Studios arbeitenden Mitarbeiter tatsächlich schon an Elite: Dangerous arbeiten, wollte er aber noch nicht sagen. Dafür gab es eine Begründung, warum man sich für das Crowdfunding entschieden hat. Laut Braben sei man nur so vor der Einmischung durch einen Publisher sicher, der Änderung am Spieldesign diktieren würde. Außerdem wollt Braben über die Reaktionen auf das Kickstarter-Projekt abschätzen, wie sinnvoll ein neues Elite überhaupt sei und ob es einen Markt für ein solches Projekt geben kann.

Einen bekannten Unterstützer hat Elite: Dangerous bereits. Minecraft-Erfinder Markus »Notch« Persson schrieb auf Twitter: »Na gut, das werf ich mal mein ganzes Geld auf das neue Elite-Spiel von David Braben.«

Elite: Dangerous - Artworks

Wer Elite: Dangerous über Kickstarter unterstützen will, kann wie üblich aus verschiedenen Paketen wählen. Für 5 Dollar gibt es eine Raumschiff-Verzierung im fertigen Spiel, für mehr Geld kann man an frühen Alpha-Phasen teilnehmen, sich eine Vollversion des Spiels sichern oder gar Planeten, Raumstationen oder Sonnensystem nach sich benennen lassen. Wer gleich 5.000 Pfund auf den Tisch legt, wird vom Entwickler zum Abendessen in Cambridge eingeladen.

Zum Spiel

Elite: Dangerous ist ein Weltraumspiel. Der Spieler steuert sein Raumschiff durch eine größtenteils zufallsgenerierte Galaxie und kann frei entscheiden, ob er handeln oder kämpfen will, sich auf die Seite des Gesetzes schlägt oder als Pirat sein Glück versucht. Oder einfach nur die Weiten des Alls erkundet.

Statt per Zeitbeschleunigung durch die weiten des Alls zu Reisen wird es Hyperraum-Sprünge geben, um große Distanzen zu überwinden.

Das eigene Raumschiff kann mit neuer Ausrüstung angepasst werden, von Waffen, Antrieben bis zur Lackierung.

Das komplette Spiel kann dabei im Multiplayer gespielt werden, wobei der Spieler selbst entscheidet, ob er nur kooperativ spielen will oder sich mit anderen menschlichen Spielern anlegen will. Dabei soll es keine klassischen Lobbys geben, stattdessen treffen sich die Spieler im All, die technische Grundlage soll ein Peer-to-Peer-System liefern.