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Kingdoms of Amalur: Reckoning - 38 Studios erheben Vorwürfe gegen Gouverneur

Derzeit hängt beim Entwickler des Action-Rollenspiels Kingdoms of Amalur: Reckoning wegen finanziellen Schwierigkeiten und Personal-Entlassungen der Haussegen schief. Nun lassen die 38 Studios auch Vorwürfe gegen den Gouverneur von Rhode Island laut werden.

Datum: 28.05.2012 ; 14:57 Uhr


Kingdoms of Amalur: Reckoning : Die Situation bei den 38 Studios ist derzeit alles andere als in Butter. Finanzielle Schwierigkeiten, welche auch zur Entlassung der Belegschaft führten, beuteln derzeit den Entwickler des Action-Rollenspiels Kingdoms of Amalur: Reckoning (wir berichteten).

Nun übt der Entwickler in Form von Creative Director Steve Danuser auch Kritik am Staat – insbesondere an Rhode Islands Gouverneur Lincoln Chafee. So habe man sich von diesem mehr Unterstützung erhofft, fühlt sich nun aber im Stich gelassen.

»Wir hätten einfach ein klein wenig mehr Hilfe benötigt und wir dachten, dass wir den Staat im Rücken haben würden. Wir dachten, dass der Gouverneur ein Verbündeter ist. Aber es ist anders gekommen... Warum hast du das getan? Warum hast du uns nicht geholfen? Er [Gouverneur Chafee] hat eine ganze Menge Dinge gesagt und dabei die Verschwiegenheitspflicht verletzt. Er hat viele Dinge getan, die uns materiell geschadet haben und ich verstehe nicht warum.« so Danuser auf gamespot.com.

Erst kürzlich erklärte Gouverneur Chafee in einem Interview, dass 38 Studios eine Rate in Höhe von 1,125 Millionen Dollar für ein Darlehen nicht zurückzahlen konnte (was jedoch mittlerweile anscheinend nachgeholt wurde). Sollte der Entwickler Insolvenz anmelden, würden alle Markenrechte an den Staat Rhode Island übergehen (wie berichteten).

Der Bundesstaat lieh dem Studio insgesamt rund 75 Millionen Dollar, unter anderem dafür, dass die 38 Studios von ihrem ursprünglichen Sitz in Massachusetts nach Rhode Island umzogen. Chafee wurde von seinen Beratern aber zugetragen, dass 38 Studios Hauptprojekt, Kingdoms of Amalur: Reckoning, ein »finanzieller Flop« gewesen sei. So verkaufte sich das Spiel bisher laut diversen Angaben weltweit zwischen 1 bis 2 Millionen Mal. Um in die Gewinnzone zu gelangen wären aber angeblich mindestens 3 Millionen abgesetzte Einheiten erforderlich gewesen.

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Avatar phoenix0673
phoenix0673
#1 | 28. Mai 2012, 15:22
"Er hat viele Dinge getan, die uns materiell geschadet haben und ich verstehe nicht warum"
...
Sollte der Entwickler Insolvenz anmelden, würden alle Markenrechte an den Staat Rhode Island übergehen

1+1=2
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Avatar Heckenzhocker:D
Heckenzhocker:D
#2 | 28. Mai 2012, 15:43
3 Millionen um in die Gewinnzone zu gelangen? Das ist aber gehörig viel :o!
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Avatar Divine
Divine
#3 | 28. Mai 2012, 15:47
Aber man sollte auch nicht so viel geld in ein spiel investieren das es davor aufm Markt garnicht gab. Lieber klein anfangen und eine Community aufbauen und danach ein AAA Titel entwickeln.
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Avatar Bastilino
Bastilino
#4 | 28. Mai 2012, 15:52
Da scheint von Anfang an eine Menge schief gegangen zu sein.
Blöd nur für die Entwickler und das Spiel. KoA hat ein interessantes Universum.
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Avatar Zelemas
Zelemas
#5 | 28. Mai 2012, 16:01
Pleite trotz des Allheilmittels Online-Paß, wie? Mal abwarten, wann wir PC-SPieler trotzdem daran Schuld bekommen^^
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Avatar g287
g287
#6 | 28. Mai 2012, 16:07
Kingdoms of Amalur: Reckoning hat mir Spaß gemacht, warum es kein finanzieller Erfolg ist, kann man aber leicht erklären:
Mangelnde Werbung und eine etwas dichtere Story (gerade bei den Nebenquests hätte man schon mal das eine oder andere Video spendieren können).
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Avatar Cruentus
Cruentus
#7 | 28. Mai 2012, 16:16
Ich hab bei dem Spiel nichtmal das Tutorial fertiggespielt weil ichs einfach grottig fand. Tja, Geld in den Sand gesetzt, das kommt davon wenn man auf GS-Tests hört. Von daher, kein Mitleid von mir...
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Avatar M_T_B
M_T_B
#8 | 28. Mai 2012, 16:24
Würde gern mal wissen wie teuer das Spiel war.
Bei ca. 2 Millionen verkauften Exemplaren keinen Gewinn zu machen ist seltsam.
Der Wert ist bei einem großteil aller Spiele schon ein finanzieller Erfolg und die gehen drann pleite?
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Avatar Jabor08
Jabor08
#9 | 28. Mai 2012, 16:24
Zitat von Cruentus:
Ich hab bei dem Spiel nichtmal das Tutorial fertiggespielt weil ichs einfach grottig fand. Tja, Geld in den Sand gesetzt, das kommt davon wenn man auf GS-Tests hört. Von daher, kein Mitleid von mir...


Da hättest du wohl lieber die Demo spielen sollen bevor du dich zum Kauf entschließt...
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Avatar Xentor
Xentor
#10 | 28. Mai 2012, 16:30
Tja. so is das Leben.
Anderen firmen hilft auch keiner wenn sie im Arsch sind.
So is die Realität (sorry selbst erlebt).
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