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CLANG - Kickstarter-Projekt mit Schwertern ist erfolgreich

Der Autor Neal Stephenson hat keine Lust mehr auf Bücher. Er hat auch keine Lust mehr, in einem Spiel mit Schwertern einen Knopf zu drücken. Durch den Erfolg bei Kickstarter kann er sein Schwertkampf-Spiel nun auch finanzieren.

Von Maximilian Walter |

Datum: 09.07.2012 ; 14:19 Uhr


CLANG : CLANG soll das Gefühl eines echten Schwertkampfes bieten. CLANG soll das Gefühl eines echten Schwertkampfes bieten. Update: Die Fan-Finanzierung des Schwertkampf-Spiels CLANG ist geglückt. Insgesamt haben rund 9.000 Fans 522.303 US-Dollar für die Entwicklung des Titels von Autor Neal Stephenson beigesteuert.

Ursprüngliche Meldung: Wer kennt das nicht? Man drückt auf einen Knopf und der Charakter auf dem Bildschirm führt einen Angriff aus. Der Gegner ist tot und man läuft zum nächsten. Jemand, der das ziemlich öde zu finden scheint, ist Neal Stephenson. Stephenson ist Autor und hat bisher vor allem historische Romane geschrieben. Da er aber darauf keine Lust mehr zu haben scheint, arbeitet er jetzt an einem Spiel namens CLANG .

Und CLANG soll kein gewöhnliches Rollenspiel werden. In dem rund fünf Minuten langen Video auf kickstarter.com stellt Stephenson seine Idee eines Schwertspiels vor: Er möchte dem Spieler das Gefühl geben, direkte Kontrolle über die Waffe zu haben.

Deswegen arbeitet sein Team seit Wochen an nichts anderem als an Schwertern. Das verschlingt jedoch eine Menge Geld. Deshalb sucht er Sponsoren auf kickstarter.com. »Wir müssen schließlich gegen Leute antreten, die Farmville und Angry Birds machen,« sagt er im Video.

CLANG soll ein Arena-basiertes PC-Spiel werden, in dem sich zwei Kontrahenten duellieren können. Später sollen auch richtige Rollenspiel-Elemente wie Quests und Geschichten hinzukommen.
Bisher hat das Projekt bereits 200.000 US-Dollar zusammen getragen.

Doch für das Ziel von 500.000 US-Dollar bleiben noch 27 Tage. Um dieses Ziel zu erreichen, bekommt Stephenson auch Beistand von erfahrenen Spieledesignern, die bisher eher für Brechstangen als für Schwerter bekannt waren.

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Avatar SledgeNE
SledgeNE
#1 | 12. Jun 2012, 11:33
Das dauert lange bis das nächste Half-Life Projekt fertig.

Edit: Und ich finde das sehr traurig, das es so lange dauern wird. 13 Jahre waren bei Duke Nukem Forever schon sehr lang, aber dann noch 25 Jahre, wegen der Parsifal-Kappe die Gabe Newell auf hat? Das wird eine Geduldsprobe. Dann soll das kommende Half-Life-Spiel aber wenigstens besonders groß sein! ;-)
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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#2 | 12. Jun 2012, 11:36
er hat recht dass dsa bis jetzt noch nciht wirklcih gut umgesetzt worden ist. gibts zwar schon ansätze aber würde mich mal interessieren was sie draus machen.
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Avatar IceTom
IceTom
#3 | 12. Jun 2012, 12:11
Der Typ an sich hat guten Humor. Könnte ein tolles Spiel werden.
Warte schon lange auf so ein Spiel.


Edit: Der Rest hat sich erledigt :)
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Avatar puro
puro
#4 | 12. Jun 2012, 12:21
*doppelpost, bitte löschen
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Avatar puro
puro
#5 | 12. Jun 2012, 12:23
Zitat von IceTom:
Der Typ an sich hat guten Humor. Könnte ein tolles Spiel werden.

Ich habe vor ein paar Tagen beide Videos gesehen, aber die HL3 Anspielung irgendwie nicht mitbekommen, oder war sie so beiläufig dass ich sie schon wieder vergessen hatte?

Oder habt ihr es nur für klicks eingebaut?


Gabe schmiedet in dem Video an einem Brecheisen, und sagt: 'These things, they take time.'. Daher die Anspielung.

Und hier noch der Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=0d6yBHDvKUw
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Avatar Adauli
Adauli
#6 | 12. Jun 2012, 12:25
Ich Frag mich wie Erfolgreich ein Projekt sein kann das auf das Vorhandensein eines spezielen Controller setzt. (Maus & Tastatur sind zwar auch unterstützt aber werden von den Entwicklern eher als Krücke angesehen)
Auch handelt sich bei dem was die bislang machen wollen um ein reines 1 vs 1 PVP.
Was mich aber vorallem wundert ist das dieses Projekt für den PC und nicht für die Wii oder PS3 wo es schon brauchbare Controller dafür vom Konsolenhersteller gibt umgesetzt wird. (Nichts gegen den PC aber auf Optionale Hardwareware zu setzen war doch schon immer ein Verkaufshemnis)
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Avatar IceTom
IceTom
#7 | 12. Jun 2012, 12:29
Zitat von puro:


Gabe schmiedet in dem Video an einem Brecheisen, und sagt: These things, they take time.. Daher die Anspielung.

Und hier noch der Ausschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=0d6yBHDvKUw



Oh ich hatte ihn garnicht erkannt. Sehr cool danke.
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Avatar LevArris
LevArris
#8 | 12. Jun 2012, 12:34
Das sieht absolut vielversprechend aus.

Es ist nur ein unterschwelliges Gefühl. Aber derzeit üben die Kickstarter-Ideen einen viel größeren Reiz auf mich aus, als alles andere was derzeit so von den "üblichen Verdächtigen" so Angekündigt wird.

Selbst Watch Dogs (und das halte ich derzeit für die Ankündigung des Jahres) und Dishonored reihen sich "nur" da ein. Übertrumpfen das Ganze jedoch nicht.

Hoffen wir, dass die Projekte gut und erfolgreich verlaufen.
Grundsätz. befürchte ich immernoch, dass irgendjemand mal Schindluder treibt und Unterstützer erfolgreich prellt. Das wäre dann das aus von dem ansonsten guten Konzept von Kickstarter-Aktionen.

Lange haben wir nichtmehr soviel positivem Wind in diesem eigentlich schönen Hobby erlebt...
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Avatar Dhun
Dhun
#9 | 12. Jun 2012, 12:36
An sich ganz cool. Muss dem aber zustimmen, dass soetwas eher für Konsolen mit bereits vorhandener Hardware geeignet wäre...
Was ich für problematisch halte, ist, dass man zwar Aktionen möglichst realistisch ausführen kann, aber jede Reaktion auf das im Spiel geschehene fehlt. Das fängt damit an, dass so ein Schwert doch ein Gewicht und eine Länge hat, und die damit verbundenen Kräfte nicht mit einem 200g Controller in der Hand simuliert werden können.
Daraus folgen entweder wilde Schwertrumgefuchtle á la Grievous in Star Wars 3, oder vom Programm eingeschränkte Bewegungen wie beim Boxen auf der Wii (Bäh...)
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Avatar happyPig
happyPig
#10 | 12. Jun 2012, 12:43
Na endlich nimmt sich mal jemand dieser Thematik an. Ich träume schon lange von einem direkten Nahkampfsystem. Das würde ein völlig neues Spielgefühl ermöglichen.
Es wäre allerdings besser auf das Motioncapturing-Gedöns zu verzichten (die Bewegungen und Schläge sind dadurch auch wieder nur vorgegeben) und das System hauptsächlich physikbasiert zu erstellen. Technisch ist das schon lange möglich.

Das wäre dann auch mit Maus und Tastatur sowie Gamepad zu steuern. Bei der Bewegungsstuerung fehlt einfach die Möglichkeit, seine Spielfigur im Raum zu bewegen.

Hat mal wer ein paar Millionen? Dann bastel ich das hin :P
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