Wasteland 2 : Nach Wasteland 2 will Brian Fargo noch andere Spiele mit Kickstarter finanzieren. Nach Wasteland 2 will Brian Fargo noch andere Spiele mit Kickstarter finanzieren. Im April dieses Jahres hat das Entwicklerstudio inXile Entertainment die Kickstarter-Kampagne zum Rollenspiel Wasteland 2 erfolgreich abgeschlossen. 2,933 Millionen Dollar sind mithilfe dieser Crowdfunding-Plattform für das Projekt zusammengekommen. Brian Fargo, der Gründer von inXile, ist dermaßen angetan von Kickstarter, dass er die Plattform in Zukunft gerne nochmals nutzen möchte.

In einem Interview mit dem Magazin Gamesindustry.biz erklärte Fargo, dass die Vorteile von Plattformen wie Kickstarter viel zu mächtig seien, um sie ignorieren zu können.

»Ja, ich würde gerne wieder zum Crowdfunding zurückkehren. Es ermöglicht uns, den Leuten einige Dinge zu geben, die sie ansonsten durch den Kauf eines Produkts nicht erhalten würden. Einige Leute wollen als NPC im Spiel auftreten oder sie wollen einen Schrein in ihrem Ehren haben. Oder sie wollen eine Box-Version des Spiels oder eine Novelle. Diese Dinge sind nicht einfach nur Gimmicks, sie bieten einen wirklichen Wert. (...)

Nehmen wir mal an, dass ich das Spiel abliefere, so dass die Backers das bekommen, was sie ohnehin gekauft hätten. Wenn ich meinen Kickstarter-Fans eine neue Idee präsentiere und niemand diese finanzieren möchte, dann bin ich froh, dass ich diese Idee nicht realisiert habe. (...) Es hilft mir dabei, Aufwand und Zeit in das zu investieren, das die Leute wirklich wollen. Ich kann nichts Schlimmes darin erkennen, denn ich gebe den Leuten, was sie wollen.«

Wir können also schon mal gespannt darauf sein, was Brian Fargo und sein Team von inXile Entertainment in der Zukunft noch mit Kickstarter planen.