Prison Architect : Introversion Software findet Indie-Spiele auf der Xbox 360 zu kostenaufwändig. Introversion Software findet Indie-Spiele auf der Xbox 360 zu kostenaufwändig. Introversion Software, der Entwickler des Strategiespiels Prison Architect , sieht den PC als Plattform für Indie-Entwickler klar im Vorteil. Obwohl Microsoft Indie-Titeln auch mit der Xbox eine Plattform bieten will, seien die Kosten auf der Xbox 360 viel zu hoch, sagte Mark Morris, Mitgründer des Entwicklers, gegenüber der englischsprachigen Website vg247.com. Er baut auf eine baldige Veröffentlichung von Prison Architect bei Valves Online-Plattform Steam.

»Hoffentlich bekommen wir einen Steam-Deal. Ich bin da sehr zuversichtlich, weil wir eine gute Beziehung mit Valve pflegen. Und dann wird unser Spiel auf einen Markt von 20 Millionen Spielern losgelassen. Wir könnten auch zehn Leute rausschmeißen und Microsoft 10.000 Pfund zahlen, um ein Entwickler-Kit zu bekommen.«

Das jedoch ist für Morris keine Alternative, denn schon Darwinia hatte sich auf der Xbox 360 verhältnismäßig schlecht verkauft.

»Auf dem PC gibt es eine starke Indie-Community. Die gibt es auf den Konsolen einfach nicht, auch wenn Microsoft mit Live Arcade und Xbox Indie Games schon häufiger versucht hat, so etwas aufzubauen. Es ist ihnen aber nie so gelungen, wie das Steam geschafft hat«, sagte Morris weiter.

Schon in der Vergangenheit haben andere Indie-Entwickler Microsoft für deren Preispolitik kritisiert. So konnte zum Beispiel zum Indie-Jump&Run Fez kein neuer Patch veröffentlicht werden, weil dafür zuviel Geld an Microsoft hätte gezahlt werden müssen.