Red. Black. Fate. - Deutscher Entwickler-Zusammenschluss »German All Stars« entwickelt neues Spiel

Black Forest Games, Cliffhanger Productions, Daedalic Entertainment, Deck 13, Keen Games, King Art und Virgin Lands - so lauten die Namen der deutschen Entwicklerstudios, die sich zu den »German All Stars« zusammengeschlossen haben und zur Zeit gemeinsam das Spiel Red. Black. Fate. entwickeln.

von Tobias Ritter,
22.08.2013 09:59 Uhr

Unter dem Namen German All Stars haben sich sechs deutsche Entwicklerstudios zusammengeschlossen, um das Spiel Red. Black. Fate. zu entwickeln.Unter dem Namen German All Stars haben sich sechs deutsche Entwicklerstudios zusammengeschlossen, um das Spiel Red. Black. Fate. zu entwickeln.

Lange Zeit war unklar, was es mit den seit Anfang 2013 bei facebook.com aktiven »German All Stars« auf sich hat - im Rahmen einer auf der gamescom 2013 abgehaltenen Pressekonferenz wurden nun erste Details bekannt gegeben. Und die sind doch recht überraschend: Insgesamt sechs deutsche Entwicklerstudios haben sich nämlich unter diesem Namen zusammengeschlossen, um mit Red. Black. Fate. ein gemeinsames Projekt zu entwickeln. Die durch dessen Verkauf generierten Gewinne sollen übrigens anteilig karitativen Einrichtungen zugute kommen.

An der Entwicklung des Gemeinschafts-Projekts beteiligt sind Black Forest Games (Giana Sisters: Twisted Dreams), Cliffhanger Productions (Jagged Alliance Online), Daedalic Entertainment (Deponia, Night of the Rabbit), Deck 13 (Jack Keane), Keen Games (Anno 1701), King Art (Book of Unwritten Tales) und das Trailer-Produktions-Studio Virgin Lands.

»Einen solchen Zusammenschluss eigentlich konkurrierender Studios ist etwas, das die Industrie eine lange Zeit nicht gesehen hat. Wir wollen sämtliche Marketing-Interessen, Gewinnoptimierungen und Konkurrenzgedanken beiseite wischen - und wir wollen das machen, was uns alle verbindet: Unsere Liebe und unsere Passion für die Entwicklung von Spielen miteinander teilen«, so die treibenden Kräfte hinter dem Zusammenschluss gegenüber escapist.com.

Involviert sind in das Projekt so namhafte deutsche Game-Designer wie Jan »Poki« Müller-Michaelis, Jan Klose und Jan Theysen. Fertiggestellt werden soll Red. Black. Fate. irgendwann 2014 - bisher ist allerdings die Finanzierung noch nicht komplett gesichert. Zwar trägt jedes der teilnehmenden Studios, die übrigens jeweils ihre ganz eigene Gameplay-Philosophie im Spiel verwirklichen werden, jeweils einen Teil der Entwicklungskosten, allerdings reicht das wohl nicht für die komplette Fertigstellung des ambitionierten Projekts aus. Deshalb soll in Kürze eine Crowd-Funding-Kampagne gestartet werden, zu der man demnächst weitere Details bekannt geben möchte.

Zudem ist auch weitere Unterstützung stets willkommen - zugesagt haben unter anderem bereits Dynamedion, Metric Minds, Nevigo, Pixable und das für Spec Ops: The Line verantwortliche Studio Yager.


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