Spieleindustrie - iTunes als Vorbild gegen Piraterie?

Spieleentwickler sagt, im Moment seien Spiele zu teuer und der Vertrieb zu kompliziert.

von Daniel Raumer,
07.05.2010 13:06 Uhr

Charles Cecil, der Chef des Spieleentwicklers Revolution Software (Beneath a Steel Sky), sprach mit mcvuk.com über das Problem von Raubkopien für die Spielebranche.
Cecil ist der Ansicht, dass besonders die hohen Preise für heutige Spiele an der hohen Zahl an Raubkopien Schuld sind. Auch der momentane Vertriebsweg sei nicht wirklich optimal.

iTunesiTunes

»Letztendlich hat uns doch iTunes gezeigt, dass man durch einfache Distributionswege und wettbewerbsfähige Preise, sein Publikum gewinnen kann. Natürlich kann man Piraterie so nicht komplett verhindern, aber das Problem wird dann nicht mehr so ernst sein.«

Apples Musik- und Filmplattform iTunes gilt als Paradebeispiel dafür, dass etliche Kunden durchaus bereit sind für den Download von medialen Inhalten Geld zu bezahlen.


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