Spielemesse E3 - Ideen für die Zukunft

von GameStar Redaktion,
02.08.2006 11:37 Uhr

Die Spielemesse E3 in ihrer bisherigen Form ist tot. Doch wie der Nachfolgeevent aussehen wird, ist noch unklar. Das liegt vor allem daran, dass der Veranstalter ein Konzept erst noch erarbeiten muss. Das Internetmagazin 1Up konnte auf der 10th Annual Electronic Games Summit in Napa Laurent Detoc (Ubisoft USA), Simon Jeffery (Sega USA) und David Zucker (Midway) nach näheren Details befragen. Die Hauptaussage ist klar: Es wird auf der nächsten E3 im Juli 2007 keinen messetypischen Show-Ausstellungsbereich -- wie zum Beispiel auf einer Games Convention -- mehr geben. Die drei Spielehersteller stellen sich die Veranstaltung eher als Mischung aus Pressekonferenzen und persönlichen Gesprächen vor. Auch einige Spieledemos solle es noch geben, nur weniger.

Der Midway-Chef Zucker beschreibt die Problematik der alten E3-Messen wie folgt: "Auf der E3 war jede Fansite der Welt anwesend. Aber wir bekamen kein Halbstunden-Termin mit Walmart." Die Industrie wünscht sich also mehr richtige Fachbesucher. Außerdem wolle Midway nicht mehr für eine Messe quasi zwei Wochen lang den eigenen Laden komplett schließen. Der Aufwand muss sich also reduzieren.


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