Spore - GDC: Neue Details zu Community-Features

von Heiko Klinge,
21.02.2008 22:35 Uhr

Auf der GDC in San Francisco sprach Spore-Producerin Caryl Shaw über das Thema "user-generated content" und verriet dabei eine ganze Menge über die Community-Features von Will Wrigths neuem Spiel:
Herzstück der Spore-Community wird die so genannte Sporepedia, die in Form einer Sammelkarte automatisch jedes Spore-Element (Kreatur, Gebäude, Raumschiff, etc.) archiviert, dem Sie im Spiel begegnen -- egal, ob Sie es selbst per Editor erstellen, im Internet finden oder es in einem Spiel sehen. Das Spiel geht automatisch online und liefert zahlreiche Filter und Suchfunktionen, etwa User-Ratings und Freundeslisten. Wer besonders schöne Spore-Kreationen erstellt oder gefunden hat, kann diese in so genannten Sporcasts zusammenfassen. In der Präsentation haben wir etwa das "Essbares"-Sporecast mit Ananas-Kreaturen und Hotdog-Raumschiffen bewundert.

Nachdem Sie Ihr Wunschset zusammengestellt haben, können Sie es vor der Partie auswählen und so zum Beispiel ausschließlich gegen die Kreationen von Freunden antreten. Apropos Spielstart: Entgegen der ursprünglichen Planung können Sie in Spore bereits beim ersten Spielstart jeden Editor und jede Evolutionsphase direkt anspringen, ein Freispielen entfällt. Man wolle die Spieler nicht künstlich beschränken, so Caryl Shaw. Zu den Editoren gehört inzwischen übrigens auch ein Musik-Editor, in dem Sie mit erstaunlich wenigen Mausklicks Musikstücke für Ihre Zivilisation komponieren.

Auch abseits der Sporepedia gibt's jede Menge integrierte Online-Funktionen: Sie können Email-Grußkarten mit Ihrer Kreatur verschicken, einen Online-Avatar erstellen (z.B. für Foren oder Community-Netzwerke wie Facebook), Videos aufnehmen und auf Youtube hochladen -- alles direkt im Spiel.
Spore erstellt zudem automatisch ein MySpore-Hompage (sowohl im Spiel als auch außerhalb), die Infos und Statistiken zu Ihrer aktuellen Partie auflistet, News aus der Community liefert und sogar einen Shop hat. Im Shop können Sie dann etwa T-Shirts bestellen, die mit Ihrer Lieblingskreatur bedruckt werden. Momentan führt Maxis darüber hinaus Verhandlungen mit einer Firma, die Spielzeugmodelle herstellt.
Viele weitere exklusive Infos zum potenziellen Meilenstein lesen Sie übrigens in der kommenden Ausgabe von GameStar.


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