Stereoskopische 3D-Spiele uninteressant - Laut THQ auf Jahre hinaus

Obwohl 3D überall beworben wird und sogar die Fußball-WM 2010 live in 3D zu sehen sein wird, dämpft der Publisher THQ die hohen Erwartungen.

von Georg Wieselsberger,
07.05.2010 12:01 Uhr

Vor allem Spiele in 3D, wie es Nvidia durch sein 3D Vision ermöglicht, hällt Brian Farrell, der CEO von THQ, auf Jahre hinaus für unwichtig. Seiner Meinung nach seien zunächst Spiele-Konsolen mit der entsprechenden Technik notwendig, auf die er aber nicht genauer eingehen wolle.

Noch viel wichtiger und, wie er befürchtet, zeitlich noch weiter entfernt, ist jedoch die ausreichende Verbreitung entsprechender 3D-Fernseher oder –Monitore. Man werde sich diese Entwicklung auch bei THQ genau ansehen und dementsprechend reagieren. Dies könnte natürlich bedeuten, dass man zumindest aktuell kein Interesse an der Finanzierung von 3D-Spielen hat, die nur bei einem Bruchteil der Zielgruppe überhaut genutzt werden können.

Allerdings steckt THQ laut Joystiq gerade in einer Phase, bei der alle finanziellen Sparmöglichkeiten ausgereizt werden. Aus Spielersicht wäre ohnehin ein 3D-Standard, der mit allen Grafikkarten und Spielen funktioniert, wünschenswert. Der wird mit Sicherheit aber noch eine Weile auf sich warten lassen


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