Streaming - GameStop startet nächstes Jahr eigenen Service, aber nicht für Konsolen

Ab 2013 will die Spiele-Handelskette GameStop mit einem eigenen Cloud-Gaming-Dienst an den Start gehen. Dieser wird allerdings in erster Linie den PC-Markt anpeilen.

von Sebastian Klix,
17.08.2012 11:50 Uhr

Ab 2013 erweitert die Spiele-Handelskette GameStop ihre Distributionswege durch einen eigenen Streaming-Service. Bereits 2011 kündigte das Unternehmen an, sich zu Cloud-Gaming-Diensten wie OnLive und Gaika hinzugesellen zu wollen.

Einen Großteil seines Umsatzes macht GameStop bisher vor allem mit dem Verkauf von Konsolenspielen sowie dem An- und Wiederverkauf gebrauchter Ware. Letzteres allerdings aufgrund mittlerweile gängiger DRM-Mechaniken / Konto-Bindungen nicht für den PC. Bei seinem Streaming-Service will GameStop den Spieß jedoch umdrehen.

So wird der Dienst (zumindest vorerst) nicht Konsolen wie Xbox 360 und PlayStation 3 bedienen sondern ausschließlich PC-Spieler und Besitzer von Tablets und internetfähigen Fernsehern. Zwar sahen die Pläne ursprünglich anders aus, nach internen Testläufen des Dienstes peilt man aber derzeit in erster Linie den PC-Markt an.

»Basierend auf Consumer-Feedback, unserem Erfolg beim Verkauf von Mobilgeräten sowie der bevorstehenden Veröffentlichung der nächsten Konsolengeneration haben wir uns dazu entschlossen, unsere Technologie auf ein PC-basierendes Modell umzustrukturieren.«, so GameStops President Tony Bartel bei einem Gespräch mit Investoren.

Bereits zuvor deutete Bartel eine Reihe technischer Schwierigkeiten an, den Dienst für Konsolen anzubieten. Hinzu kämen zu hohe Investitionskosten und der Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Quelle: Gamasutra.com
Quelle: TheVerge.com


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