Studie - Spieler aus den USA bevorzugen PC & Konsolen, Mobilgeräte weit abgeschlagen

Die Entertainment Software Association hat sich in einer neuen Studie mit den Spielgewohnheiten von Gamern aus den USA befasst und kam dabei zu einem überraschenden Ergebnis: Smartphones und Tablets sind als Spiele-Plattformen gar nicht so beliebt wie vielfach angenommen.

von Tobias Ritter,
16.07.2013 10:56 Uhr

Der PC ist als Spiele-Plattform offenbar noch lange nicht ausgestorben. Laut einer neuen Studie rangiert er in der Beliebtheit bei Gamern noch vor Smartphones und Tablets.Der PC ist als Spiele-Plattform offenbar noch lange nicht ausgestorben. Laut einer neuen Studie rangiert er in der Beliebtheit bei Gamern noch vor Smartphones und Tablets.

Es kommt nicht wirklich selten vor, dass dem PC an sich von so manchem Experten das Aussterben vorausgesagt wird. Konsolen, Handhelds und mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets werden stets auf Neue in immer wieder wechselnder Relevanz als neue Sterne am Technologie- und Gaming-Himmel hervorgehoben. Doch so schnell geht es mit dem Heimcomputer offensichtlich auch dieses Jahr nicht zu Ende, wie eine neue Studie der Entertainment Software Association (ESA) zeigt.

Die US-amerikanische Organisation, die sich vorrangig der Interessenvertretung der Videospielindustrie widmet, fand im Rahmen einer Umfrage unter Haushalten in den USA heraus, dass Smartphones und Tablets als Videospiel-Plattformen gar nicht so populär sind, wie es gemeinhin angenommen wird. Lediglich 30 Prozent der Befragten gaben an, Videospiele auf Tablets und anderen »kabellosen Geräten« zu konsumieren. Noch vor Handheld-Konsolen (37 Prozent) auf dem dritten Platz der Beliebtheitsskala landeten immerhin die separat aufgeführten Smartphones mit 43 Prozent. Mit reichlich Vorsprung machen es sich auf den ersten beiden Plätzen jedoch eher traditionelle Gaming-Plattformen bequem: Konsolen (68 Prozent) und der PC (63 Prozent) gelten unter Spielern immer noch als beliebteste Geräte für den Spiele-Konsum.

Vor allem für den PC als Multifunktionsgerät ist das ein respektables Ergebnis. Zumal dem Heimcomputer erst in der vergangenen Woche das baldige Ende vorausgesagt wurde, als die englischsprachige Webseite venturebeat.com aufgrund stetig nachlassender Hardware-Verkäufe einen Abgesang auf den PC-Markt anstimmte.

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