Studie - Frauen geben mehr Geld für Mobile Games aus

Laut dem Marktforschungsunternehmen Flurry sind Frauen die deutlich wichtigere Nutzergruppe auf dem Mobile-Markt als Männer. So tätigen Frauen gegenüber Männern 31 Prozent mehr In-App-Käufe, spielen 35 Prozent mehr und bleiben etwa 42 Prozent länger bei einem einmal angefangen Spiel.

von Stefan Köhler,
08.08.2014 16:25 Uhr

Amazon möchte mit dem eigenen Smartphone Fire eine enge Verknüpfung mit dem eigenen App-Store schaffen - und sollte dabei den Fokus auf Frauen rücken. Die legen, gegenüber Männern, mehr Geld für Mobile-Spiele auf den Tisch und spielen auf dem Smartphone deutlich länger.Amazon möchte mit dem eigenen Smartphone Fire eine enge Verknüpfung mit dem eigenen App-Store schaffen - und sollte dabei den Fokus auf Frauen rücken. Die legen, gegenüber Männern, mehr Geld für Mobile-Spiele auf den Tisch und spielen auf dem Smartphone deutlich länger.

Frauen sind für den Mobile-Markt wichtiger als Männer - zu diesem Schluss kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Flurry.

Aufhänger für die Studie war der große Erfolg des Mobilespiels Kim Kardashian: Hollywood, dass etwa 700.000 Dollar Gewinn macht - und zwar täglich, womit es sich bei Erfolgstiteln wie Clash of Clans und Candy Crush Saga einordnet.

Der Studie zufolge tätigen Frauen etwa 31 Prozent mehr In-App-Käufe als Männer, unabhängig vom Spiel. Außerdem haben Frauen Gaming-Apps etwa 35 Prozent länger geöffnet als Männer. Ob damit tatsächliche Spielzeit oder eben nur die geöffnete App im Hintergrund gemeint ist, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Außerdem bleiben Frauen im Durchschnitt häufiger bei einem Spiel, ohne es gleich wieder zu deinstallieren - gegenüber Männern etwa 42 Prozent länger.

Für die Studie wurden die Daten von rund 1.1 Millionen Mobilgeräten ausgewertet, die die App-Betreiber den Marktforschern von Flurry zukommen ließen.

Übrigens haben Männer und Frauen auch spezielle Vorlieben bei den Genres: Frauen spielen lieber Management-Titel, Simulationen, Endless-Runner und Match-3-Spiele, während Männer digitalen Kartenspiele, Strategiespiele, Sportspiele, Shooter und Rollenspiele favorisieren.

Flurry empfiehlt Werbetreibenden im Abschluss des Studienberichts, Frauen in den Fokus zu rücken - schließlich nimmt das Spielen rund 32 Prozent der Nutzungszeit von Smartphones ein.


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