Valve - »Keine Pläne« für Gebrauchtspielhandel trotz EuGH-Urteil

Obwohl der Europäische Gerichtshof den Handel mit Gebrauchtspielen für rechtens erklärt, plant der Steam-Betreiber Valve keine Features, diesen Handel zu unterstützen.

von Florian Inerle,
13.07.2012 08:45 Uhr

Das Gebäude des EuGH in Luxemburg.Das Gebäude des EuGH in Luxemburg.

Trotz des Beschlusses des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der den Wiederverkauf von Software ermöglicht und für rechtens erklärt, hat der Entwickler und Steam-Betreiber Valve kein Interesse daran, einen Gebrauchtspielhandel anzubieten.

»Wir haben keine Pläne, etwas zu verändern«, erklärte Jason Holtman, der Leiter für Geschäftsentwicklung bei Valve, im Interview mit der englischsprachigen Spielewebsite PCGames.

Anfang Juli 2012 erklärte der Europäische Gerichtshof, dass Personen grundsätzlich ein Recht darauf haben, Software wiederzuverkaufen, ganz egal ob es sich dabei um eine als digitale Download-Version oder eine DVD-Retail-Version handelt.

In unserer Kolumne zum Gebrauchthandel erklärt Daniel Visarius, Mitglied der GameStar-Chefredaktion, welche Auswirkung der Beschluss des EU-Gerichts hat und ob man bald digital erworbene Spiele von Valve, Activision, Electronic Arts und Co. weiterverkaufen kann.


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