Die Fachhochschule Köln veranstaltet in Zusammenarbeit mit Electronic Arts vom 22. bis 24. März 2006 eine Tagung über das Verhältnis von Computerspielen und sozialer Wirklichkeit. Die sogenannte "1. International Computer Game Conference Cologne" trägt den Titel "Clash of Realities". Wissenschaftler aus Europa und den USA stellen neueste Forschungsarbeiten vor, unter anderem zur Faszination von Computerspielen und deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Ziel der Tagung ist es, den Focus auf Computerspiele neu einzustellen und die öffentliche Aufmerksamkeit auch und insbesondere auf die positiven Potenziale der Spiele zu richten.

"Die öffentliche Debatte über Computer- und Videospiele lässt noch nicht erahnen, welche faszinierenden Welten sich dahinter verbergen", so der wissenschaftliche Tagungsleiter Professor Dr. Winfred Kaminski vom veranstaltenden Institut für Medienforschung und Medienpädagogik. "Unsere Aufgabe ist es, sich wissenschaftlich mit den verschiedenen Facetten des Themas auseinanderzusetzen. Der Kongress soll dabei unterschiedliche Disziplinen miteinander ins Gespräch bringen. In dieser Tiefe und Breite wurden Computer- und Videospiele in Deutschland bisher nicht beleuchtet."

Am ersten Veranstaltungstag diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen über die Bedeutung von Videospielen in der Jugendkultur. Die Vorträge des zweiten Tages beschäftigen sich unter anderem mit virtuellen Welten, Geschlechterfragen und der sozialen Interaktion in Online-Spielen. Tag drei widmet sich pädagogischen Ansätzen und der Bedeutung von Computerspielen für die Schule.

Die Anmeldung für diese Veranstaltung erfolgt direkt bei der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der FH Köln.