Es ist schon merkwürdig, wie sehr der Kopfstoß des französischen Spielers Zidane die Menschen zum Nachdenken bewegt. Sogar die Programmierer von Entwicklerwerkzeugen wie NaturalMotion. Diese stellten die Situation aus dem WM-Endspiel noch einmal "physikalisch korrekt" nach und kamen zu dem augenzwinkernden Schluss, dass der italienische Spieler Materazzi offensichtlich keine "Schwalbe" produzierte, was auch ziemlich einleuchtend ist, wenn man die Originalszene betrachtet.

In zwei kurzen Phasen des Films wird die Reaktion eines Körpers auf solch einen Kopfstoß simuliert, und zwar mit Hilfe von Physik-Plug-ins. So hat die 3D-Computertechnik also dazu beigetragen, etwas zu beweisen, was wir schon längst wussten: Zidane hat seinen Gegenspieler gefoult.