Die chinesische Regierung sieht sich vor dem Hintergrund steigender Internetnutzer immer größeren Problemen ausgesetzt. Wie bereits letzte Woche berichtet, sind 13 Prozent der chinesischen Nutzer Internet- oder spielesüchtig.

Jetzt schlägt das für seine Kompromisslosigkeit bekannte Land eine härtere Gangart an - und verbietet per Gesetz den Bau neuer Internetcafes. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, müssen bereits genehmigte Internetcafes bis zum 30. Juni dieses Jahres fertig gestellt sein.

China sieht in den Internetcafes - nicht ganz zu Unrecht - Spielhöllen, die Jugendlichen erheblichen Schaden zufügen. So sollen sich Grundschüler ganze Nächte um die Ohren schlagen, um in verrauchten Internetcafes ihrem Hobby nachzugehen. Dieser Zustand soll mit dem Bauverbot neuer Internetcafes nun eingedämmt werden.