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Spiele - UK: Abgeordneter fordert finanzielle Unterstützung

Britischer Parlamentsabgeordneter ist der Meinung, dass die BBC helfen sollte, kleine Entwicklerstudios zu unterstützen.

Von Daniel Raumer |

Datum: 15.12.2009; 16:00 Uhr


Spiele : So entsteht ein PC-Spiel MR_Entstehung_02_GS02.eps.jpg So entsteht ein PC-Spiel MR_Entstehung_02_GS02.eps.jpg Der britische Parlamentsabgeordnete Tom Watson fordert in einem Interview mit dem Branchenportal gamesindustry.biz mehr finanzielle Unterstützung für Spieleentwickler durch öffentliche Gelder. Watson (Jahrgang 1967) ist Mitglied der Labour-Partei und Abgeordneter im Wahlkreis West Bromwich East, nahe der britischen Stadt Birmingham. Seiner Meinung nach, sollte die Rundfunkanstalt BBC alle Kulturmedien wie Fernsehen, Radio und eben Videospiele in gleichberechtigter Form unterstützten.

Spiele : Tom Watson Tom Watson Die britische BBC ist, ähnlich den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland, durch Rundfunkgebühren und staatliche Zuschüsse finanziert. Dieses Geld sollte man, nach Ansicht von Watson, durchaus auch für die Förderungen von Entwicklerstudios heranziehen: »Die BBC hat eine Milliarde britische Pfund für ihre Internetseite investiert. Sie hätten damit vielen Spielefirmen Leben einhauchen können.« Spiele seien genauso selbstverständlich wie Filme, so Watson weiter, Teil unserer alltäglichen Unterhaltung geworden und sollten folglich gleich behandelt werden. Mit den enormen finanziellen Möglichkeiten der BBC könne man etliche kleine Studios fördern, um großartige Spiele zu erschaffen.

Leider teilen nicht viele Abgeordnete diese Meinung, wie Watson aus eigener Erfahrung berichten kann: »Als ich im Jahr 2001 erstmals gewählt wurde (…), gab ich bei Freizeitbeschäftigung 'PlayStation 2' an, was zum damaligen Zeitpunkt auch stimmte. Danach wurde ich in dutzenden Kolumnen und von anderen Abgeordneten lächerlich gemacht.«

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Avatar Antimuffin
Antimuffin
#1 | 15. Dez 2009, 16:18
Es gibt noch intelligentes Leben auf diesem Planeten =)

Der Schlussabsatz finde ich schon etwas heftig, also, dass er damals fertig gemacht wurde nur weil er gerne gespielt hat. =(
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Avatar Odradek
Odradek
#2 | 15. Dez 2009, 16:30
Zitat von Antimuffin:

Der Schlussabsatz finde ich schon etwas heftig, also, dass er damals fertig gemacht wurde nur weil er gerne gespielt hat. =(


Du hast es falsch verstanden. Er wurde nicht fertig gemacht weil er gerne spielt sondern weil er ne playstation 2 hatte. Die anderen hatten alle eine xbox. ;)

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Avatar Commander7
Commander7
#3 | 15. Dez 2009, 16:50
Einer der wenigen Politiker,
die Rückrad haben und zu ihrer Meinung stehen *Daumen hoch*
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Avatar SGIAI22
SGIAI22
#4 | 15. Dez 2009, 16:58
Zitat von Commander7:
Einer der wenigen Politiker,
die Rückrad haben und zu ihrer Meinung stehen *Daumen hoch*

Den Mann kann man nur unterstützen, meine Stimme hat er. Da können sich manche unserer Politiker ein große Scheibe von abschneiden.

MfG
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Avatar generalcartman
generalcartman
#5 | 15. Dez 2009, 17:11
wenn es sowas in deutschland geben wird, dass sich politiker für spiele einsetzen, wird das aber sicherlich noch dauern :( aber hoffnung stirbt zu letzt ;)
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Avatar Champ-Nico
Champ-Nico
#6 | 15. Dez 2009, 17:23
Wäre ich Engländer, wüsste ich, wenn ich wählen würde ;)

Endlich jemand, der zur seiner Meinung steht trotz Erniedrigung der Kollegen, weiter so :)
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Avatar Rotaermel
Rotaermel
#7 | 15. Dez 2009, 17:26
Tja.. was bei uns Gegenwart und Alltag ist, wird von unseren "Volksvertretern" noch als "neumodische" und "gemeingefährliche" Spinnerei belächelt. Naja, gab ja auch mal Leute, die der Meinung waren, dass es keinen Bedarf für Home PCs gibt.
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Avatar Sternitzky
Sternitzky
#8 | 15. Dez 2009, 17:55
Zitat von generalcartman:
wenn es sowas in deutschland geben wird, dass sich politiker für spiele einsetzen, wird das aber sicherlich noch dauern :(

Die GEZ-Zwangsgebühr ist ohnehin schon zu hoch.
Mal außerdem, daß ich neben Political Correct TV keine politisch korrekten Spiele brauche, die in den Regalen verrotten. Dann lieber Gleichberechtigung durch GEZ-Abschaffung.
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Avatar falseee
falseee
#9 | 15. Dez 2009, 18:20
Zitat von generalcartman:
wenn es sowas in deutschland geben wird, dass sich politiker für spiele einsetzen, wird das aber sicherlich noch dauern :( aber hoffnung stirbt zu letzt ;)

Die Piratenpartei (hat zwar nicht exakt dieses Ziel, aber sie) ist bereits auf dem Vormarsch.
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Avatar marajango
marajango
#10 | 15. Dez 2009, 19:05
»Als ich im Jahr 2001 erstmals gewählt wurde (…), gab ich bei Freizeitbeschäftigung 'PlayStation 2' an, was zum damaligen Zeitpunkt auch stimmte. Danach wurde ich in dutzenden Kolumnen und von anderen Abgeordneten lächerlich gemacht.«

Ein weiteres Armutszeugnis dafür, dass in unserer Gesellschaft Videospiele immer noch als "Kinderspielzeug" und Zeitverschwendung angesehen werden.
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