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»Killerspiele« - Abartig, sagt Baden-Württembergs Innenminister

CDU-Politiker spricht sich gegen »Killerspiele« aus und lehnt weitere Verschärfung des Waffenrechts ab.

Von Daniel Raumer |

Datum: 03.03.2010; 14:08 Uhr


»Killerspiele« : Heribert Rech, Innenminister BW Heribert Rech, Innenminister BW Heribert Rech, Innenminister des Bundeslandes Baden-Württemberg, wiederholt laut einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR) die Forderung nach einem Verbot sogenannter »Killerspiele«.

Strengere Waffengesetzte für den Privatbesitz von Schusswaffen lehnt der CDU-Politiker (siehe Foto) aber ab. Hier sei der Gesetzgeber seit dem Amoklauf in Winnenden bereits tätig geworden. »Ich meine, wir sollten jetzt erst einmal schauen, wie sich das im Juli 2009 verschärfte Waffenrecht auswirkt.«

Problematischer sieht der Landesinnenminister da schon gewalthaltige Computer- und Videospiele: »Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich. Da sollten wir mit einem Verbot ernst machen.«

Offenbar stehen seine Aussagen in Zusammenhang mit besagtem Amoklauf von Winnenden, denn die Gewalttat ist nächste Woche genau ein Jahr her. Am 11. März 2009 tötete der 17-jährige Schüler Tim K. 15 Menschen und erschoss sich anschließend selbst.

» Amoklauf in Winnenden: Die Diskussion
» Amoklauf in Winnenden: Die Fakten
» Amoklauf in Winnenden: Presseschau

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Avatar Big Deal
Big Deal
#1 | 03. Mrz 2010, 14:41
Mitlerweile lässt mich das kalt. Das Gerede kommt jedes Mal und nie passiert was. Es nervt nur
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Avatar B.U.M.
B.U.M.
#2 | 03. Mrz 2010, 14:51
"Innenminister" - Abartig, sagen deutsche Killerspielespieler.
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Avatar Kain2K
Kain2K
#3 | 03. Mrz 2010, 14:54
Zitat von B.U.M.:
Innenminister - Abartig, sagen deutsche Killerspielespieler.


You made my day
:atomrofl:
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Avatar Rotaermel
Rotaermel
#4 | 03. Mrz 2010, 14:56
Selbstverständlich sind echte Schusswaffen problematischer als Killerspiele. Diese sind es nämlich, mit denen tatsächlich Menschen umgebracht werden.
Man muss sich ja nur mal die Möglichkeiten vor Augen halten: Die DVD kann als tödliches Wurfgeschoss verwendet werden, die gesamte Box dient mitunter als Schlagwaffe. Ganz zu schweigen vom Handbuch, dessen scharfe Seiten jede Messerklinge ersetzen und darüber hinaus noch als Zündmaterial für tödliche Feuer dienen können.
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Avatar Fl3xXx.^
Fl3xXx.^
#5 | 03. Mrz 2010, 14:56
Also ich weiß ja nicht, aber diese Diskussion hatten wir schon so lange, so langsam geht mir das auf den Keks.

Er soll sich mal selbst damit beschäftigen und nicht nur den Gewaltfaktor sondern auch das Kulturelle daran sehen. Dann, aber erst dann, kann er sein Urteil bilden und eine richtige Argumentation darlegen

Pc spielen gehört meines erachtens schon zu unserer Kultur und vereint sowohl junge wie alte Menschen miteinander.
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Avatar Rotaermel
Rotaermel
#6 | 03. Mrz 2010, 14:56
Selbstverständlich sind Killerspiele gefährlicher als echte Schusswaffen. Sie sind es nämlich, mit denen tatsächlich Menschen umgebracht werden.
Man muss sich ja nur mal die Möglichkeiten vor Augen halten: Die DVD kann als tödliches Wurfgeschoss verwendet werden, die gesamte Box dient mitunter als Schlagwaffe. Ganz zu schweigen vom Handbuch, dessen scharfe Seiten jede Messerklinge ersetzen und darüber hinaus noch als Zündmaterial für tödliche Feuer dienen können.
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Avatar kirothius
kirothius
#7 | 03. Mrz 2010, 15:07
der herr ist von der cdu, nicht von der csu.

allerdings scheint sein kollege von der csu, herr herrmann (innenminister von bayern), es genauso auf "killerspiele" abgesehen zu haben. wahrscheinlich haben unsere innenminister wirklich nichts besseres zu tun und keine grösseren probleme, um die sie sich kümmern müssten...
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Avatar PHofmann84
PHofmann84
#8 | 03. Mrz 2010, 15:09
Blablablub. Elende Konservative....
Ein Waffenverbot wird abgelehnt aber sonst muss alles weg, Hauptsache man kann noch "Tontaubenschießen".
Ich kann dieses Politikergeschwafel echt nicht mehr hören, man sollte dummes Gebrei von zu gut verdienenden Polit-Clowns verbieten und mit dem Pranger bestrafen.

Deutschland ist ja so ein weltoffenes Land, fortschrittlich und liebevoll. Aber wehe es geht um "Killerspiele" da sind wir fast wieder im Jahre 1939
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Avatar El Chupanibre
El Chupanibre
#9 | 03. Mrz 2010, 15:09
»Ich meine, wir sollten jetzt erst einmal schauen, wie sich das im Juli 2009 verschärfte Waffenrecht auswirkt.«

Soso, warten wir mal ein bisschen ab bis der Nächste ein paar Menschen mit einer (echten) Waffe erschießt, dann sehen wir weiter.

EDIT: Warum gibts eigentlich keine Aktion in der man seine Killerspiele gegen Waffen eintauschen kann? Wär doch ein Schritt in die richtige Richtung.
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Avatar Zitterbacke
Zitterbacke
#10 | 03. Mrz 2010, 15:10
Der soll einfach seine Klappe halten. Noch nie ein Computerspiel gespielt, geschweige denn in der Hand gehabt. Genausowenig wie ich jemals eine Schußwaffe in der Hand hatte. Erlaube ich mir deshalb das Urteil das alle Hobbyschützen potenziell gefährlich oder abartig sind? Nein. Schon allein deswegen weil die Thematik ganz andere Wurzeln jenseits von Egoshootern und Schützenvereinen hat...
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