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Jugendschutz in Kalifornien - Oberstes US-Gericht prüft Schwarzenegger-Antrag

Gouverneur Arnold Schwarzenegger will Jugendlichen gewalthaltige Spiele in Kalifornien unzugänglich machen. Jetzt soll der Supreme Court den Fall entscheiden.

Von Michael Obermeier |

Datum: 27.04.2010; 18:12 Uhr


Jugendschutz in Kalifornien : Arnold Schwarzenegger Arnold Schwarzenegger Der Supreme Court, das oberste US-Gericht, geht momentan einem Gesuch des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger für ein Verkaufs- und Verleihverbot von gewalthaltigen Videospielen an Minderjährige nach. Der Fall soll jedoch frühestens im Oktober verhandelt werden. Sollte Schwarzenegger gewinnen, dürfen in Kalifornien (wie auch jetzt schon in Deutschland) keine brutalen Spiele mehr an Jugendliche verkauft oder verliehen werden. Das berichtet der Spiegel.

Bereits im letzten Jahr wurde ein ähnlicher Gesetzesentwurf des ehemaligen Actionfilmstars vom US-Bundesgericht abgeschmettert. Damals hatten seine Gegner argumentiert, dass ein solches Verbot gegen die Meinungsfreiheit verstoße und damit Verfassungswidrig sei – und bekamen Recht. Die Regierung Kaliforniens konnte hingegen keine fundierten wissenschaftlichen Beweise vorlegen, nach denen das Spielen von gewalthaltigen Videospielen Jugendliche »psychisch schädigt und Tendenzen zu antisozialem oder aggressivem Verhalten fördert«.

Schwarzeneggers Ziel: Händler sollen mit hohen Geldstrafen belegt werden, wenn sie Erwachsenen-Spiele an Minderjährige verkaufen oder verleihen. Momentan geschieht dies in kalifornischen Spieleläden nur auf freiwilliger, nicht auf gesetzlich bindender Basis. So vergibt das Entertainment Software Rating Board (ESRB) zwar Alterseinstufung, die Shops müssen sich aber in Kalifornien nicht daran halten. In anderen US-Staaten sind ähnliche Gesetze jedoch bereits in Kraft.

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Avatar Borealis
Borealis
#1 | 27. Apr 2010, 18:22
gewalt ist nicht das problem
eher, dass die jugendlichen von wichtigen dingen im leben abgehalten bzw abgelenkt werden.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#2 | 27. Apr 2010, 18:27
ich bin der meinung, dass altersfreigaben, wenn sie schon existieren, auch verbindlich sein sollen. wenn ein spiel ab 18 ist (in den USA also M-rated, ab 17), dann hat das in den meisten fällen einen guten grund.

was für einen sinn haben altersfreigaben, wenn man sich doch nicht dran halten muss? entweder verbindlich machen, oder ganz abschaffen.

jugendliche werden freilich immer an solche ware kommen. das weiss ich aus eigener erfahrung. in diesem sinn zweifle ich die wirkungskraft so eines verbots an.

ausserdem: warum kommen solche vorstösse immer aus dem deutschsprachigen raum? mit Schwarzenegger ist es ausgerechnet ein (ehemaliger) österreicher, der das gesetz pusht.
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Avatar gspa
gspa
#3 | 27. Apr 2010, 18:28
Der Supreme Court hat völlig Recht: Verbindliche Alterseinstufungen für Games sind hanebüchen.

Übrigens: Außer in Deutschland und in Australien sind Alterseinstufungen nirgends verbindlich.
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Avatar Das URGESTEIN
Das URGESTEIN
#4 | 27. Apr 2010, 18:30
Finde ich ne super Sache, da man in den USA ja erst mit 21 volljährig ist, darum auch kein Alkoholkonsum.

mfg
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Avatar Termkiller
Termkiller
#5 | 27. Apr 2010, 18:31
Zitat von Borealis:
gewalt ist nicht das problem
eher, dass die jugendlichen von wichtigen dingen im leben abgehalten bzw abgelenkt werden.


Früher wurden Kinder noch von Eltern und Lehrern erzogen. Sie hatten noch Respekt vor diesen beiden Parteien. Heutzutage müssen die eltern quasi 24/7 Arbeiten um überhaupt was zu Essen auf den Tisch bringen zu können. Da fehlt dann offenbar oft die Lust/Zeit ein Kind zu erziehen. Und vor Lehrern haben die Kinder leider auch keinerlei Respekt mehr. Wirklich traurig in welche Richtung sich das alles entwickelt hat...
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Avatar SebastianDiehl
SebastianDiehl
#6 | 27. Apr 2010, 18:33
viel bessere kontrollen wären besser. aber wenn ich mir die ganzen amokläufer in maerika durch den kopf gehen lasse, dann ist das sinnvoll.

aber ehrlich. die importieren dann die spiele aus kanada oder so.
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Avatar EDDH
EDDH
#7 | 27. Apr 2010, 18:35
...keine brutalen Spiele mehr an Jugendliche verkauft oder verliehen werden.


Find ich eigentlich ok.
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Avatar EDDH
EDDH
#8 | 27. Apr 2010, 18:37
Zitat von SebastianDiehl:
aber wenn ich mir die ganzen amokläufer in maerika durch den kopf gehen lasse, dann ist das sinnvoll.

Naja, ich glaube nun echt nicht das es an den Spielen liegt, sonder viel mehr an den lauen Waffengesetzen in den Staaten.
Ich glaube sowieso nicht das Spiele einen Amokläufer machen.
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Avatar rtv05
rtv05
#9 | 27. Apr 2010, 18:38
Also mich nerven diese Frag-geilen Kiddies in vielen online games doch sehr!
Finde ich gut!
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Avatar Dadomoto
Dadomoto
#10 | 27. Apr 2010, 18:38
der soll mal nicht aufmucken, er ist nur gouverneur geworden, weil er so bekannt durch seine filme wurde in dennen er der inbegriff des gewalttätigen ohne-schwäche-zeigenden actionstars ist(red heat,terminator usw.dann soll er mal da anfangen, spiele gehören nicht verboten!!!

jugendliche haben oft andere probleme die krasser sind wie mobbing, ausgrenzung oder andere soziale probleme
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