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Spielesucht - Gefährdung von Spielern sehr gering

Der Anteil Computerspieler, die als süchtig gelten, ist mit 0,5% sehr gering. Dies betrifft vor allem Männer, Jugendliche und junge Erwachsene, die Online-Spiele konsumieren.

Von Hanno Neuhaus |

Datum: 17.02.2011 ; 11:02 Uhr


Spielesucht : Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg hat eine Studie mit dem Thema »Kompetenzerwerb, exzessive Nutzung und Abhängigkeitsverhalten. Chancen und problematische Aspekte von Computerspielen aus medienpädagogischer Perspektive« auf Basis einer repräsentativen Umfrage unter Computerspielern durchgeführt.

Das Ergebnis ist, dass mit 98,6 Prozent nahezu alle Spieler ab 14 Jahren kein auffälliges Spielverhalten zeigen. Lediglich 0,9 Prozent werden als »suchtgefährdet« eingestuft und sogar nur 0,5 Prozent gelten als »abhängig«. Laut der Studie verbringen Personen über 14 rund 6,25 Stunden pro Woche mit Spielen. Davon können 17 Prozent als »extensive« Spieler bezeichnet werden, die durchschnittlich mehr als 90 Minuten täglich spielen. Dies betrifft vor allem das männliche Geschlecht.

Spielesucht : Von Online-Spielen wie World of Warcraft geht, laut Studie, das größte Suchtpotential aus. Von Online-Spielen wie World of Warcraft geht, laut Studie, das größte Suchtpotential aus. Laut der Studie sind insbesondere Jugendliche, die über kein stabiles Umfeld verfügen, gefährdet. Ohne Halt und Anerkennung von Freunden und Familie, würden manche nach einem Ausgleich in Online-Spielen suchen, welche auch die größte Sogwirkung hätten. Dabei werden in der Studie World of Warcraft und FarmVille als Beispiele genannt.

Innerhalb der Studie wurden allerdings nicht nur mögliche Risiken untersucht, sondern auch die positiven Effekte von Computerspielen. So benötigen Spieler, laut Studie, viele unterschiedliche Fähigkeiten, um ein Spiel zu schaffen. Diese Kompetenzen können auch abseits des Computers eingesetzt werden. So bleibt abschließend zu sagen, dass ein Großteil der Spieler vernünftig mit dem Hobby umgeht und nicht alle – wie schon manches Mal behauptet wurde – Süchtige sind, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen.

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Avatar fluckz
fluckz
#1 | 17. Feb 2011, 11:16
Hatte auch mal so eine excessive Phase aber es geht alles vorbei komm wohl nicht mal mehr auf die 6 std/woche.
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Avatar Lennon624
Lennon624
#2 | 17. Feb 2011, 11:18
Das es dafür erst Studien braucht^^
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Avatar Albuin
Albuin
#3 | 17. Feb 2011, 11:20
Zitat von fluckz:
Hatte auch mal so eine excessive Phase aber es geht alles vorbei komm wohl nicht mal mehr auf die 6 std/woche.


Ging mir auch so. Wenn man ein geregeltes Leben hat, reguliert sich sowas von selbst.

Wenn nicht, könnte es kompliziert werden.
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#4 | 17. Feb 2011, 11:20
Die eine Studie sagt dies, die andere sagt das Gegenteil.
Natürlich verbringt die 1. und mittlerweile sogar die 2. Generation sehr viele Stunden am PC, unabhängig ob zocken oder chatten.
Doch dies ist eben das 21. Jahrhundert.
Wo früher bei einem Wissensdrang ein Gang in die Bibliothek üblich war, ist es heute ein Blick auf Google/Wikipedia.

Solang noch ein Leben neben dem PC existiert und man seine sozialen Kontakte pflegt, sehe ich kein Grund zur Verurteilung. Manchmal erwische ich mich selbst, wo ich in den Ferien am Tag etliche Stunden beim Lesen eines Buches verbringe - Sucht? Wohl kaum.

Um auf diese News zurückzukommen, ich denke nicht das die Studie einen gewissen Stellenwert aufweist, ebenso ist es mit den gegenteiligen Studien. Denn wie so oft kommt man auf das gleiche Ergebnis mit logischem Denken.
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Avatar HawkS73
HawkS73
#5 | 17. Feb 2011, 11:23
Diese Studie dürfte in Verbindung mit der geforderten AB18 Kennzeichnung für "Sucht" MMOS ala WoW für deren Hersteller von Interesse sein. Zeigt sie doch auf, dass das alleinige Argument der Ab18 Kenzeichnungsbefürworter, das "Suchtpotential", halt lost ist.
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Avatar =FSK=Black
=FSK=Black
#6 | 17. Feb 2011, 11:28
Ich auch. Drecks Galaxywars. Damals hat man sich sogar den Wecker 2 mal in der Nacht gestellt um seine Flotten unterwegs zu halten. Wenn ich heute zurück denke hab ich das Gefühl das ich damals nicht ganz bei mir war.
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Avatar Kit Kat
Kit Kat
#7 | 17. Feb 2011, 11:29
Ich glaube ähnliche Erfahrungen werden fast alle Gamer mal gemacht haben. Als ich 14, 15 war haben wir damals eine Menge auf LANs gespielt. Inzwischen hat sich die Situation geändert. Zehn Jahre später hat man einen Job, geregeltes Einkommen, ein strukturierteres Leben. Ich spiel immer noch, hab aber weniger Zeit dazu als früher. Ist ja auch ok so, gibt ja noch eine Menge mehr mit dem man seine Freizeit ausfüllen kann. Aber zum Abschalten gibt es für mich immer noch kaum was besseres :)
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Avatar Soebe
Soebe
#8 | 17. Feb 2011, 11:32
Zitat von HawkS73:
Diese Studie dürfte in Verbindung mit der geforderten AB18 Kennzeichnung für "Sucht" MMOS ala WoW für deren Hersteller von Interesse sein. Zeigt sie doch auf, dass das alleinige Argument der Ab18 Kenzeichnungsbefürworter, das "Suchtpotential", halt lost ist.


WoW ist bereits ab 18.
Was du meinst ist, dass man bei der USK auch das als Faktor berücksichtigen müsste, aber generell ist WoW ab 18 oder mit Freigabe der Eltern.
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Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#9 | 17. Feb 2011, 11:46
Ich verklag meine Arbeitsstelle. Ich verbringe hier jeden Tag 9 Stunden... die müssen mich süchtig gemacht haben.
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Avatar Fr E E
Fr E E
#10 | 17. Feb 2011, 11:46
Als der SNES, Gameboy(fat+color+advance), die PSP, oder für den PC, Warcraft2/3+Starcraft+Guild Wars+WoW raus gekommen ist, hab ich auch tierisch gesuchtet, aber das geht irgendwann einfach vorbei. Man sucht sich früher oder später einfach eine neue Freizeitbeschäftigung, im Moment suchte ich Magic, wobei sich das dank FNM auch sehr im Rahmen hält, mit einmal in der Woche ^^

Aber ich wette, wenn Guild Wars 2 released, kommen wieder die Studien, die den Weltuntergang prophezeien...
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