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Steam - Beta-Version des Steam-Community-Markts gestartet

Valve hat jetzt die Beta-Version des sogenannten »Steam Community Market« an den Start gebracht. Darin können Spieler ihre Ingame-Items aus dem Multiplayer-Shooter Team Fortress 2 verkaufen.

Von Andre Linken |

Datum: 13.12.2012 ; 17:12 Uhr


Steam : Die Beta des »Steam Community Market« steht zur Verfügung. Die Beta des »Steam Community Market« steht zur Verfügung. Ab sofort steht die Beta-Version des »Steam Community Market« zur Verfügung. Dies gab der Entwickler Valve jetzt offiziell bekannt. Es handelt sich dabei über eine Art Marktplatz, auf dem die Benutzer ihre Ingame-Items von diversen Spielen an- oder verkaufen können.

Als Zahlungsmittel kommt das Steam-Wallet-Guthaben zum Einsatz. Somit ist der »Steam Community Market« nichts anderes als ein Echtgeld-Online-Markt für Ingame-Gegenstände. Bei jeder Transaktion erhebt Valve eine Gebühr in Höhe von fünf Prozent des Auktionspreises. Derzeit wird jedoch nur der Multiplayer-Shooter Team Fortress 2 unterstützt. Weitere Spiele werden zu einem noch nicht näher bekannten Zeitpunkt im Jahr 2013 folgen.

»Mit über einer halben Millionen Transaktionen, die pro Woche abgewickelt wurden, war das Handelssystem bisher sehr erfolgreich. Die Erweiterung von Spielökonomien über Transaktionen hinaus gibt den Spielern die Möglichkeit, Gameplay in Geldmittel umzuwandeln, um damit neue Items oder Spiele zu kaufen. Dies ist eine der Schlüsselkomponenten, um diesen Erfolg weiter auszubauen.«

Wann die Beta-Phase des »Steam Community Market« beendet sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Team Fortress 2
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Avatar DreamAndNightmare
DreamAndNightmare
#1 | 13. Dez 2012, 17:23
Das ist definitiv ein logischer Schritt. Die Wirtschaft des Handels mit Team Fortress 2 Items hat mittlerweile eine solche Eigendynamik angenommen, dass Valve dumm wäre, sich das nicht zu Nutze zu machen. Wer sich mal auf Websites wie tf2outpost.com oder tf2wh.com umschaut und sieht, was für Preise dort für begehrte Items geboten werden, der bekommt eine ungefähre Ahnung davon wie viel Geld da hinter steckt.

Dabei muss man aber auch immer im Hinterkopf behalten: Dieser gesamte Handel mit Hüten, Misc Items, etc. ist vollkommen losgelöst vom eigentlichen Spiel. Es gibt keine Vorteile die man sich erkauft oder bestimmte Anreize um die Spieler zum Kauf zu bewegen. Wer mit Items handelt, tut dies weil er es will, nicht weil Valve es einem vorschreibt.
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Avatar Paksh1
Paksh1
#2 | 13. Dez 2012, 17:35
Jetzt bin ich verwirrt als Blizzard das RMAH eingeführt hat gabs nur shitstorm und bei Valve is alles cool ? Denn eigentlich läufts doch nach dem selben Prinzip. Spieler erspielt was und verkauft es mit profit an einen anderen Spieler.
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Avatar Alangor
Alangor
#3 | 13. Dez 2012, 17:41
Zitat von Paksh1:
Jetzt bin ich verwirrt als Blizzard das RMAH eingeführt hat gabs nur shitstorm und bei Valve is alles cool ? Denn eigentlich läufts doch nach dem selben Prinzip. Spieler erspielt was und verkauft es mit profit an einen anderen Spieler.


hamm TF2 ist free to play.. Diablo 3 nicht. wäre 1 Punkt
Wen ich lust und zeit hätte könnte ich dir jetztnoch sicherlich 4 oder 5 weitere argumente zeigen...
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Avatar Petesteak
Petesteak
#4 | 13. Dez 2012, 17:42
Zitat von Paksh1:
Jetzt bin ich verwirrt als Blizzard das RMAH eingeführt hat gabs nur shitstorm und bei Valve is alles cool ? Denn eigentlich läufts doch nach dem selben Prinzip. Spieler erspielt was und verkauft es mit profit an einen anderen Spieler.


Du kannst Blizzards Spiele nicht ernsthaft mit Team Fortress vergleichen...
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Avatar Paksh1
Paksh1
#5 | 13. Dez 2012, 17:42
Zitat von Alangor:


hamm TF2 ist free to play.. Diablo 3 nicht. wäre 1 Punkt
Wen ich lust und zeit hätte könnte ich dir jetztnoch sicherlich 4 oder 5 weitere argumente zeigen...


TF2 war nicht immer F2P
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Avatar Paksh1
Paksh1
#6 | 13. Dez 2012, 17:49
Zitat von Petesteak:


Du kannst Blizzards Spiele nicht ernsthaft mit Team Fortress vergleichen...



Doch da es sich in diesem Fall um das selbe Prinzip handelt. DreamAndNightmare hat es eben schon gut dargelegt Blizzard hat sich auch nur nach der Eigendynamik aus D2 gerichtet.

Ich bin mir bewusst das die Softcore pussys sich vorteile kaufen. Dennoch bleibt das Prinzip das selbe.
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Avatar RedT3rror
RedT3rror
#7 | 13. Dez 2012, 17:54
Wie wärs mal mit nem Community-Markt, wo man seine alten Steam-Spiele für ein bischen Geld weiterverkaufen könnte... aber das ist wohl eher ein unrealistischer Traum von vielen.
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Avatar musixx
musixx
#8 | 13. Dez 2012, 17:58
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Draco2007
Draco2007
#9 | 13. Dez 2012, 18:06
Das große Problem am Blizzard RMAH war nicht die Existenz, sondern, dass das ganze Spiel drumrum gebaut wurde. Dropraten wurden genau so angepasst, damit ich das RMAH nutzen MUSS. (Mag sein, dass es mitlerweile Änderungen gab, aber zum Release war es genau so)
Das ganze gekoppelt mit extrem hohen Provisionen (bei billigen Items gerne auch mal ~50%) hatte einfach einen extrem bitteren Beigeschmack.

Valve hingegen traue ich zu, so ein System fair umzusetzen. Die Provision von generell 5% (aktuell) klingt soweit in Ordnung und ist WEIT von dem 1€+15% von Blizzard weg.
Des Weiteren glaube ich nicht, dass Valve jetzt TF2 so umbaut, dass im Spiel nur noch Zeug droppen kann, was man selbst NICHT gebrauchen kann, damit man zum Handeln gezwungen wird. Blizzard hat dies leider gemacht, auch wenns schwer zu beweisen ist, die diversen "Berichte" von Spielern, die meinten es droppt alles nur eben nichts für die eigene Klasse spricht nunmal für sich.

Und dann hat Valve bei anderen Herstellern auch keinen Zugriff auf irgendwas. Blizzard hatte die alleinige Kontrolle über alle Dropraten und damit die Kontrolle über die Preise und damit die Kontrolle über die Provision (in gewissen Rahmen).
Valve hat das nur bei eigenen Spielen, die neue Schnittstelle soll aber eben für alle gelten....


Ich glaube das düften die wichtigsten Gründe sein, wieso es bei Blizzard einen Shitstorm gab (zu Recht) und hier eben nicht.
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Avatar Fyll
Fyll
#10 | 13. Dez 2012, 18:12
Zitat von Paksh1:
Jetzt bin ich verwirrt als Blizzard das RMAH eingeführt hat gabs nur shitstorm und bei Valve is alles cool ? Denn eigentlich läufts doch nach dem selben Prinzip. Spieler erspielt was und verkauft es mit profit an einen anderen Spieler.
Inzwischen hat sich das wohl geändert (kann ich nicht beurteilen), aber zu der Zeit dieses "Shitstorms" war es einfach so, dass die Balance auf Inferno komplett für den Popo war - und die Annahme, Blizzard würde dadurch (nach vielen Entwicklungsjahren) die Spieler zum Echtgeld-Auktionshaus zwingen, war gerechtfertigt und logisch.
Hier geht es nur um optische Gimmicks...
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