38 Studios : Kingdoms of Amalur: Project Copernicus war das letzte Projekt des mittlerweile insolventen Entwicklers 38 Studios. Eine in die Insolvenz involvierte Kanzlei muss dem Staat Rhode Island nun einen Betrag in Höhe von 4,4 Millionen US-Dollar zahlen. Kingdoms of Amalur: Project Copernicus war das letzte Projekt des mittlerweile insolventen Entwicklers 38 Studios. Eine in die Insolvenz involvierte Kanzlei muss dem Staat Rhode Island nun einen Betrag in Höhe von 4,4 Millionen US-Dollar zahlen.

Die Insolvenz des Entwicklers 38 Studios und die anschließende gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Entwicklerstudio, seinen Inhabern und Rhode Island haben unangenehme Konsequenzen für eine der involvierten Anwaltskanzleien.

Die Anwälte von Moses Afonso Ryan sollen den US-Bundesstaat unter Vortäuschung falscher Tatsachen dazu gebracht haben, die 75 Millionen US-Dollar an Darlehen bereit zu stellen, die das unter anderem für Kingdoms of Amalur zuständige Entwicklerteam letztlich nach Rhode Island lockten.

Die beiden Parteien haben sich mittlerweile geeinigt: Das Gerichtsverfahren wird eingestellt, wenn die Anwaltskanzlei 4,4 Millionen US-Dollar an Rhode Island bezahlt. Moses Afonso Ryan weist zwar jegliche Schuld von sich, hat die Zahlung jedoch akzeptiert. Offiziell nennt man als Grund, dass man keine weiteren Risiken bei einer Gerichtsverhandlung eingehen wolle.

38 Studios hat im Juni 2012 Insolvenz angemeldet und die Entwicklungsarbeiten am Online-Rollenspiel Project Copernicus auf Eis gelegt. Bereits im Vorfeld gab es im Zuge finanzieller Probleme massive Streitigkeiten zwischen dem Gouverneuer des US-Bundesstaates Rhode Island und dem Entwicklerstudio.

Kingdoms of Amalur: Project Copernicus