Fortress Fallout : Fortress Fallout heißt bald wohl anders: Bethesda Softworks hat die Verwendung seiner geschützten Marke Fallout im Titel des Indie-Spiels moniert und rechtlichen Beistand eingeschaltet. Fortress Fallout heißt bald wohl anders: Bethesda Softworks hat die Verwendung seiner geschützten Marke Fallout im Titel des Indie-Spiels moniert und rechtlichen Beistand eingeschaltet.

Das aktuell am kooperativen Tower-Building-Spiel Fortress Fallout arbeitende Indie-Studio Xreal hat eine Unterlassungsanordnung der Rechtsvertretung des Publishers Bethesda Softworks erhalten. Das berichtet einer der beiden Programmierer des Spiels, Jordan Maron, in einem neuen Video auf seinem YouTube-Kanal.

Das unter anderem für The Elder Scrolls und Fallout verantwortliche Gaming-Unternehmen stört sich offenbar an der Verwendung des Wortes Fallout im Titel des für Anfang 2015 angekündigten Mobile-Games. Möglicherweise befürchtet man eine Verwechslung der beiden Marken durch potentielle Kunden, eine Gefährdung der eigenen Fallout-Markenrechte durch einen erfolgreichen Markenrechtsantrag für Fortress Fallout oder aber monetäre Vorteile der Indie-Entwicklung durch die Vermarktung ihres Spiels unter dem bereits populären Namen.

Was auch immer die Intention hinter dem Vorgehend Bethesdas sein mag, bei Xreal reagiert man reichlich verschnupft auf die Unterlassungsanordnung. Maron bezeichnet den Rechtsstreit in seinem Video gar als »albern«:

»Es ist ganz schön albern. Gratulation Bethesda. Ihr habt gewonnen. Ihr habt uns besiegt. Ihr habt uns gezeigt, wer der Boss ist.«

Maron und sein Kollege Howard Marks bitten nun die Community um Vorschläge für einen neuen Namen. Die meisten Spieler finden derzeit offenbar Fortress Outfall als durchaus passend.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Bethesda Softworks mit unabhängigen Entwicklerstudios in einen Konflikt über die Nutzung von eingetragenen Markenrechten gerät. Bereits 2011 hat das Unternehmen dem Entwicklerstudio Mojang eine solche Unterlassungsanordnung zukommen lassen. Streitpunkt war das Online-Sammelkartenspiel Scrolls. Allerdings konnte sich der solvente Minecraft-Entwickler damals ein Gerichtsverfahren leisten und bekam anschließend das Recht zugesprochen, den Namen nutzen zu dürfen.