Am 8. Mai 2011 hat Terry Garrett sein Abenteuer in Hyrule gestartet: Damals wagte der erblindete Spieler die ersten Schritte im Adventure The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Fünf Jahre später hat er das Unglaubliche geschafft und den Nintendo-Klassiker komplett durchgespielt.

Wie er das ohne etwas sehen zu können angestellt hat, erläutert Garrett in einer kurzen YouTube-Dokumentation. Unter anderem hat er sich wie im echten Leben auf seine Ohren verlassen und zwei Stereo-Lautsprecher direkt vor sich platziert. Mit In-Game-Gegenständen wie Links Schwert »ertastete« er sich dann wie mit einem Blindenstock seinen Weg durch die Spielwelt, indem er die unterschiedlichen Geräusche beim Schlagen gegen Wände und Gegenstände entsprechend interpretierte.

Garrett spielt den Nintendo-64-Titel übrigens per Emulator am PC und nutzt einen Xbox-360-Controller zur Steuerung. Besonders schwierige Passagen hat er sich eingeprägt, indem er Freunden beim Spielen zugehört hat. Außerdem stellte er ihnen Fragen und stellte weitere Nachforschungen anhand von Video-Walk-Throughs im Internet an. Trotzdem haben ihn immer wieder Aktionen aufgehalten, die besondere Präzision erfordern - etwa das Schießen mit Pfeilen oder die Nutzung des Greifhakens.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist übrigens nicht das erste Spiel, dem sich Garrett gewidmet hat. Auf seinem YouTube-Kanal finden sich auch Let's-Play-Videos zu Guitar Hero III: Legends of Rock, Bit.Trip Runner und Oddworld: New 'n' Tasty.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time