Mad Catz : Die Verkäufe von Peripherie-Geräten aus dem Hause Mad Catz schwächeln. Massive Entlassungen sind die Folge. Die Verkäufe von Peripherie-Geräten aus dem Hause Mad Catz schwächeln. Massive Entlassungen sind die Folge.

Umstrukturierungen beim Hardware-Peripherie-Hersteller Mad Catz: Aufgrund verfehlter Unternehmensziele hat die Firma 37 Prozent ihrer Angestellten entlassen. Die Maßnahmen sollen mit dem Ende des Geschäftsjahres 2016 abgeschlossen werden und jährliche Einsparungen in Höhe von fünf Millionen US-Dollar ermöglichen.

Dabei sah es oberflächlich in den vergangenen Monaten gar nicht so schlecht aus: Mit 65 Millionen US-Dollar war das letzte Quartal das zweitumsatzstärkste in Geschichte von Mad Catz. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 114 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig sank der Netto-Gewinn jedoch um 10 Prozent auf nur noch 1,2 Millionen US-Dollar. Die Verluste der vergangenen neun Monate belaufen sich auf insgesamt 4,4 Millionen US-Dollar.

Die Suche nach den Gründen für die schlechten Geschäftszahlen gestaltet sich schwierig. Die Verkaufszahlen rund um Rock Band 4, für das Mad Catz das Zubehör an Plastik-Instrumenten liefert, werden von der Firmenchefin Karen McGinnis zumindest als stabil bezeichnet. Allerdings scheinen die Märkte für PC-Gaming-Zubehör und Audio-Produkte stark geschwächelt und die Rock-Band-Gewinne kannibalisiert zu haben. Dennoch lagen wohl auch die Rock-Band-Peripherie-Verkäufe hinter den Erwartungen zurück, was zu höheren Marketing-Ausgaben und geringen Gewinn-Margen durch Rabattaktionen geführt habe, so McGinnis.

Dennoch blickt man bei Mad Catz zuversichtlich in die Zukunft: McGinnis glaubt, die facettenreiche Produktpalette ihres Unternehmens deutlich besser monetarisieren zu können. Dafür möchte man sich unter anderem auf die Aktualisierung und Verbesserung der eigenen Produkte fokussieren.

Die Rat TE ist eine auf professionelles Gaming ausgelegte Maus aus dem Hause Mad Catz.