Virtual Reality wird 2016 ein teurer Spaß. Das Oculus Rift kostet 741 Euro, das HTC Vive satte 960 Euro. Obendrein ist für beide PC-VR-Headsets ein leistungsstarker Spiele-PC als Zuspieler nötig. Doch im Herbst, konkret im Oktober, veröffentlicht Sony sein Konkurrenzprodukt PlayStation VR für die PS4-Konsole - zu einem Preis von 399 Euro. Weil dieses VR-Headset lediglich eine PlayStation 4 sowie eine spezielle Kamera als Hardwarebasis benötigt, ist PlayStation VR deutlich billiger als die PC-Konkurrenz. Doch für welchen Preis?

Wir konnten PlayStation VR bereits einige Stunden ausprobieren und vergleichen im Video, wie sich das Sony-Produkt gegen Rift und Vive schlägt. Zwar kommt das Gerät erst in einigen Monaten in den Handel, allerdings ist die Hardware bereits komplett fertig. Wir konnten also wirklich das ausprobieren, was die Käufer im Oktober bekommen werden. Der Grund für den späten Release von PlayStation VR scheint eine aktuelle, marktübergreifende Komponentenknappheit zu sein. So gelingt es Oculus derzeit nicht einmal, alle Vorbesteller pünktlich zu beliefern.

Unser Vorabfazit zur PlayStation VR: Die Hardware überzeugt uns mit gutem Design und einem eindrucksvollen VR-Effekt. Allerdings kommt der Kampfpreis nicht von ungefähr. In einigen Disziplinen muss sich PlayStation VR klar der Konkurrenz geschlagen geben. Aber das Gerät ist allemal ein guter Einstieg in die Welt der Virtual Reality. Für alle Interessierten fassen wir in den untenstehenden Videos einige unserer Spieleindrücke im Rahmen eines Sony-Vorschauevents zusammen.