Paradox : Tencent hat fünf Prozent der Firmenanteile an Paradox Interactive übernommen. Großartige Auswirkungen soll das aber nicht haben. Tencent hat fünf Prozent der Firmenanteile an Paradox Interactive übernommen. Großartige Auswirkungen soll das aber nicht haben.

Das Entwicklerstudio Paradox Interactive steht für Hardcore-Strategiespiele und komplexe Spielmechaniken - also nicht wirklich das, was man gemeinhin von Free2Play-Spielen erwarten würde. Dennoch hat sich der chinesische Free2Play-Gigant Tencent dazu entschieden, in das schwedische Unternehmen zu investieren.

Fünf Prozent der Firmenanteile haben die Chinesen, die in Asien unter anderem Call of Duty Online, Dungeon & Fighter und League of Legends betreiben, kürzlich gekauft. Ein Europa Universalis Online oder andere gravierende Eingriffe von Außen in die Firmenkultur von Paradox müssen Fans jedoch nicht befürchten.

Der Gründer und CEO von Paradox Interactive, Fredrik Wester, hat im offiziellen Forum seines Unternehmens die erhitzten Fan-Gemüter besänftigt:

Dies wird nichts an den internen Vorgängen bei Paradox ändern. Wir werden so weiter machen, wie man es von uns aus den vergangenen zwei Jahren kennt.

Paradox Interactive möchte die 21 Millionen US-Dollar, die der Tencent-Deal in die Kassen gespült hat, in das eigene Business und in externe Projekte investieren. Ins Detail geht Wester diesbezüglich jedoch nicht.

Sowohl Tencent als auch Paradox erhoffen sich zudem, die Hardcore-Strategiemarken des schwedischen Entwicklers auch einer chinesischen Zielgruppe zugänglich machen zu können. Gut möglich also, dass Spiele wie Stellaris oder Heart of Iron 4 demnächst auch in China erhältlich sein werden.

Auf Spieler aus Europa hat der Deal hingegen wohl keine direkten Auswirkungen.

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Stellaris
Mit einer riesigen Flotte und zusätzlich unseren KI-Verbündeten im Schlepptau attackieren wir die Heimatwelt eines gefallenen Imperiums, eines mächtigen, uralten Volkes. Gegen unsere Endgame-Übermacht haben aber selbst diese Großkopferten keine Chance.