Pokémon Go : Ein Catroonist aus Nürnberg hat einige typisch deutsche Pokémon entwickelt. Und spielt dabei mit Vorurteilen, Klischees und brisanten politischen Themen. Ein Catroonist aus Nürnberg hat einige typisch deutsche Pokémon entwickelt. Und spielt dabei mit Vorurteilen, Klischees und brisanten politischen Themen.

Pokémon Go inspiriert insbesondere die wirtschaftlichen Gedanken vieler Menschen: Einige denken sich skurrile Dienstleistungen aus, um ebenfalls vom aktuellen Hype um das Mobile-Game zu profitieren. Andere verkaufen ihre hochgelevelten Accounts für mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro auf eBay.

Wiederum andere lassen sich künstlerisch von den Taschenmonstern inspirieren. So zum Beispiel der Nürnberger Student Alexander Pfefferle. Der hat den offiziellen Pokémon rund um Taubsi, Glumanda und Pikachu eigene Kreationen zur Seite gestellt - und die haben allesamt einen deutschen Touch. Oder stehen zumindest im Zusammenhang mit Themen, die Deutschland vor kurzem noch bewegt haben.

Da wäre zum Beispiel Vauweh - eine schwarze Wolke, die auf den Abgasskandal rund um den deutschen Autohersteller Volkswagen anspielt. Oder der sich selbst sprengende Salafix. Oder der kleine Pokémon entführende Pedathy.

Vor schwarzem Humor und grenzwertiger Satire macht Pfefferle ebenso wenig halt, wie vor brisanten politischen Themen. Da wird aus einem Bsorgbyrg auch schnell mal ein Pegidoof - neben dem wiederum ein(e) Zunderkunft in Flammen steht. Beobachtet von einem Antifanti.

Auch Boemamon und Ziegogan dürfen nicht fehlen - und erinnern an die teilweise höchst skurrile Debatte um die Grenzen von Satire rund um den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Sämtliche Pokémon-Zeichnungen von Pfefferle finden sich auf dessen offiziellem Facebook-Profil, das der Student und Zeichner unter seinem Künstlernamen Alistration betreibt. Mittlerweile gibt es dort auch den fünften und vorerst letzten Teil.

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