Obwohl der große Hype rund um das Mobile-Spiel Pokémon GO mittlerweile wieder etwas nachgelassen hat, ist die App weiterhin recht angesagt. Der kalifornische Entwickler GamerReality LLC will sich ein Stück des Erfolgskuchens abschneiden und arbeitet an »echten« Pokébällen.

Um das Projekt finanzieren zu können, hat die Firma vor kurzem eine Kickstarter-Aktion ins Leben gerufen. Mindestens 25.000 Dollar benötigt GamerReality LLC, um die Pokébälle produzieren zu können. Die Kampagne ist bisher sehr erfolgreich und hat bereits nach kurzer Zeit mehr als 32.000 Dollar eingespielt.

Bluetooth-Verbindung und Powerbank

Im Inneren der Kugel ist ein Beschleunigungssensor eingebaut, der genau die Bewegungen des Balls erkennt. Via Bluetooth-Verbindung kommuniziert er dann mit dem Smartphone und ermittelt dann, ob ein Pokémon gefangen wurde oder eben nicht.

Um längere Ausflüge im Freien zu ermöglichen, ist sogar eine Powerbank im Pokéball integriert, damit das Smartphone auch unterwegs aufgeladen werden kann. Bereits Anfang dieses Monats hatten wir über ein ähnliches Projekt berichtet, bei dem sich Fans einen eigenen Pokéball gebastelt haben.

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Niantic als Spielverderber?

So interessant die Idee auch ist: Sie hat einen gewaltigen Haken. Um das Produkt überhaupt anbieten zu können, benötigt GamerReality LLC sowohl die Genehmigung als auch die Lizenz von dem Entwickler Niantic - und wohl auch Nintendo. Sollten die Verhandlungen scheitern, erhalten die Unterstützer der Kickstarter-Aktion ihr Geld zurück.

Oberhalb dieser Meldung finden Sie ein Video, das Ihnen den Pokéball in Aktion zeigt.

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