Der enorme Erfolg von Pokémon Go könnte die Gaming-Szene nachhaltig verändert haben. Zumindest hat die Popularität des Mobile-Spiels auch Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz geweckt.

Sonys CEO Kaz Hirai jedenfalls hält Pokémon Go für einen sogenannten »Game-Changer«. Sinngemäß übersetzt, hat der erfolgreiche Titel dem Sony-Chef zufolge also die Spielregeln in der Gaming-Branche geändert.

Sony will im Mobile-Bereich Fuß fassen

Was das für Sony bedeutet, führt Hirai auch gleich aus: Man wolle nun ebenfalls einen Fuß in das Mobile-Gaming-Business bekommen, so der CEO. Dabei nutzt er das Wort aggressiv und führt weiter aus, dass man vom reinen Konsolen-Geschäft weg und hin zu einer dualen Konsolen-Mobile-Strategie wolle.

Wie genau Hirai sich das vorstellt, verrät er nicht. Allerdings interessiert ihn eigenen Aussagen zufolge insbesondere die Tatsache, dass Pokémon Go die Art und Weise geändert hat, wie sich die Menschen fortbewegen.

Es dürfte also wohl kaum verwundern, wenn es von Sony schon bald ebenfalls ein Augmented-Reality-Spiel für mobile Endgeräte geben würde. Bekannte Marken besitzt der Konzern ja genug.

Sony hat bereits im April 2016 mit der ForwardWorks Corporation eine eigene Mobile-Game-Division gegründet. Konkrete Spiele wurden bisher allerdings nicht angekündigt.

Ein wildes Disruptomon erscheint: Kolumne zu Pokémon Go

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