Superdata : Spiele wie World of Warcraft bringen nach wie vor gutes Geld durch Abos, aber die meisten digitalen Umsätze werden im Bereich Free2Play gemacht. Spiele wie World of Warcraft bringen nach wie vor gutes Geld durch Abos, aber die meisten digitalen Umsätze werden im Bereich Free2Play gemacht.

Die Seite Superdata Research hat sich in die Welt der digitalen Umsätze im PC-Bereich 2016 hineingewühlt und dabei sehr interessante Neuigkeiten erfahren. So kommen MMOs - und damit sind in der Studie sämtliche Online-Games gemeint - auf rund 60 Prozent der gesamten digitalen Umsätze bei den PC-Spielen. Das entspricht einem Gesamtumsatz von 19,8 Milliarden US-Dollar.

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Davon entfällt ein großer Teil auf die Einnahmen aus Free2Play-Spielen, die über 17 Milliarden US-Dollar als Umsatz verbuchten. Die Studie hat die Einnahmen noch nach Region aufgeteilt und wie zu erwarten war Asien mit 11,2 Milliarden US-Dollar weit in Führung. Es folgten Europa mit 2,9 Milliarden und Nord Amerika mit 1,9 Milliarden US-Dollar an Umsatz.

Superdata : Die Zahlen der digitalen Umsätze mit MMOs 2016. Die Zahlen der digitalen Umsätze mit MMOs 2016.

Klassische Abo-MMOs waren hingegen weit weniger erfolgreich, hier setzte man in Asian nur noch 1,4 Milliarden US-Dollar um, während Europa mit 642 Millionen und Nord Amerika mit 580 Millionen US-Dollar jeweils nicht einmal auf die Hälfte der Umsätze Asiens kamen. Laut der Studie waren bei den Pay2Play-Titeln vor allem alte, am Markt fest verankerte Spiele wie World of Warcraft erfolgreich und für gute Zahlen bekannt. Die gesamte Studie zum Thema der digitalen Umsätze in MMOs gibt's bei Superdata Research für 2.499 US-Dollar. Ein kostenloser Auszug ist aber schon verfügbar, wenn man sich dort registriert.

Quelle: Superdata Research via MassivelyOP