US-Behörde warnt offiziell : Nintendo Switch hat keinen Emulator - das betont die US-Handelskommission auf ihrer Internetplattform. Nintendo Switch hat keinen Emulator - das betont die US-Handelskommission auf ihrer Internetplattform.

Nachdem die Emulation von The Legend of Zelda: Breath of the Wild wochenlang in aller Munde war (allerdings durch die Wii-U-Fassung), wächst offenbar auch generell die Nachfrage nach einem funktionierenden Switch-Emulator. Im Internet kursieren diverse Angebote, die PC-Spielern versprechen, die Switch-Angebote auf anderen Plattformen lauffähig zu machen. »Alles Betrug«, warnt jetzt die Federal Trade Commission.

Die FTC agiert als Bundesbehörde in den gesamten USA und schützt den freien Markt vor unsauberen Praktiken und Betrügereien. Folglich warnt sie jetzt auf ihrer eigenen Internetpräsenz vor den negativen Folgen vieler vermeintlicher Switch-Emulatoren:

Online-Werbungen für Emulatoren behaupten häufiger, sie könnten Switch-Spiele auf dem Rechner zum Laufen bringen. Aber es gibt keinen rechtmäßigen Switch-Emulator. Dabei handelt es sich um Betrügereien. Schlimmer noch: Wenn Sie einen solchen Emulator herunterladen wollen, schleichen sich häufig ungewollte Programme auf Ihren Computer. Diese Apps geben falsche Infos über Probleme im System und ermuntern Sie, für deren Lösung zu bezahlen.

Damit warnt die Behörde eigentlich nur von dem, was viele PC-Spieler zur Genüge kennen dürften: Unsaubere Downloads im Netz. Irgendwelche Malware, die sich in Zip-Paketen versteckt und dem eigenen System beispielsweise fehlende Sicherheits-Software unterstellt. Und einen Haufen Viren anzeigt. Die Behörde empfiehlt die üblichen Vorgehen dagegen: Nicht auf Scams reinfallen, seine Virenscanner updaten und im Idealfall überhaupt nicht nach Emulatoren suchen, sondern bei Kumpels mit einer Switch zocken, bis man sich eine eigene leisten kann.

Spannend an der Sache: Wenn die Federal Trade Commission so eine öffentliche Warnung vor Switch-Emulationen ausspricht, scheint die Suche nach solchen Programmen ziemlich beliebt zu sein. Wie stehen Sie zu so einem Trend?