Champions Online in der Vorschau | Seite 2
Preview: Originelle Online-Helden mit Schwächen
Grafik & Steuerung
Die Comic-Optik, vor allem der Charaktere, ist sehr detailliert und vor allem anwechslungsreich. Die Figuren sind ansehnlich und ordentlich animiert. Durch die umfangreiche Charaktergestaltung können Sie immer wieder neue Heldenkreationen bestaunen. Bei den Umgebungen hat sich Cryptic weniger Mühe gegeben. Zwar sind die drei Startgebiete Millenium City, Kanada und Wüste grundverschieden, aber Elemente, etwa Gesteinsformationen, wiederholen sich oft und wirken steril. Die Steuerung ähnelt stark der von anderen Online-Rollenspielen. Was allerdings noch stört ist die englische Tastaturbelegung, die in Beschreibungen benutzt wird. Wenn die Anzeige sagt, man soll Z drücken, hämmert man also am besten auf die Y-Taste.
Lokalisierung
Die schlampige Übersetzung zieht sich durch das ganze Spiel. Quest-Texte sind, gerade im späteren Spielverlauf, nur teilweise übersetzt, Gegenstände haben englische Beschreibungen. Ohne Englischkenntnisse und etwas Kombinationsgabe werden Sie einen Großteil der Aufgaben einfach nicht verstehen. Dazu kommen noch Übersetzungsfehler, wie Bärenfuß für Barfuß. Auch mit Sonderzeichen hat Champions Online so seine Probleme. Grobe Fehler und Bugs haben wir allerdings nicht entdeckt. Wer schon immer mal einen Helden spielen wollte, kann sich Champions Online also auf jeden Fall mal ansehen. Um die Spieler zu halten, muss Cryptic aber noch die Mängel ausbügeln und spannende Missionen einfügen, sowie das Gruppenspiel fördern.